Advent, Advent, wohin die Transformation so rennt

Adventsplakat in Steampunk Valley?Ich mach es kurz. Der Zug ist abgefahren, schon längst. Und sehr gespannt bin ich, wie sich der Spagat zwischen „Ja“ zu Frieden, Herzkraft und Fülle und altem Mangeldenken (in wirklich JEDER Beziehung inkl. Raubverhalten und totaler Hirninsuffizienz) so in der Welt weiter entwickeln wird. Eines ist klar: Es bleibt „interessant“.

Selbst bei noch so rosarot angestrichener Wolkenfront stinkt letzteres überall durch. Und bei auch noch so vielen, offenkundig seltsamer Entscheidungen, die etwas wider spiegeln, dem wir als Kollektiv nicht zu entkommen scheinen, ist es möglich, in innerer Ruhe als Beobachter die eigene Welt zu kreieren, im Bund mit Mutter Erde Kraft zu tanken und zu speichern. Bewusst machen, Bewahren, Bewegung aus der Ruhe – meine großen Bs die Tage. Und weniger Satzverschachtelungen… naja nächstes Mal, vielleicht.

Und wer braucht die nicht? Nicht die Verschachtelungen, die Ruhe. Gelassenheit im Anblick des Sturms, das liest sich gut. Wo war das Handbuch noch mal? Ach ja, das existiert nicht und war doch immer da… wibbely wobbely… stuff. Es ist ein innerer Sprung, jenseits des Verstandes, jenseits des Mitleidens. Mitgefühl ja, Mitleiden nein! Denn letzteres ist nur ein weiterer, eintrainierter Irrtum einer sozial kranken „Gesellschaft“ – nennen wir das vielleicht lieber überholte Spielregeln. Klingt so schön eso-politisch korrekt. Der Sturm fühlt sich 2016 zumindest so allgegenwärtig, so heftig an wie noch nie. Wie der kosmisch bedingte Wandel das auch ausdrücken muss, vermute ich. Gift muss raus und nur das stärkste Fieber kann es austreiben, wenn alles anders versagt. Garantie auf Heilung: keine. Chancen sind da. Ignoranten gibt es genügend. Aufgewachte und Erwachende ebenso. Lachen löst Verkrampfungen, das kann jeder gut gebrauchen. Dass der Wandel im Gange ist, ist für mich unleugbar und ebenso wenig seine Begleiterscheinungen, gegen die sich Medikamentennebenwirkungen oft gar nicht mehr so übel lesen. Ob 2017 nun das Jahr der Wende wird, wer weiß. Gemeißelt in Stein ist sind lediglich Möglichkeiten. Donny Boy jedenfalls ist wohl kaum die passende Vorzeigefigur dafür. Andererseits ist er der perfekte Kandidat für „Idiocracy II“ – diesmal als Liveshow.

Adventsplakat in Steampunk Valley?

Adventsplakat in Steampunk Valley?

Vor Jahren schrieb ich etwas zu den „Verweigerern der Transformation“ und in diesem Jahr zeigt sich gut, dass eben diese Konsorten noch einmal richtig so Gas geben, gleichzeitig verlassen uns so wertvolle Mit-Erschaffer einer besseren Welt. Doch es sind noch genug da, um zumindest bezeugen zu können. Der Teufel liebt eben Publikum. Doch Gott ist eine Naturgewalt und – zum Leidwesen jedes Egos – wählt er nie nur eine Seite.

Für das, was vor uns liegt, geben wohl eher vollkommene Optimisten rosige Prognosen ab und ebenso wenig wäre der Weltuntergang eine ratsame Schlussfolgerung. Gefühlt auf jeden Fall ganz im Gegenteil! Eine erfahrungsgemäße Tatsache ist für mich, dass unendliche, schöpferische  Möglichkeiten keine Analysen von Altdenkpragmaten brauchen um zu funktionieren. Atme, erspüre, erfreue dich, und nochmal: atme… ja, Christian, das kannst du doch.
Diese innere Welt ist vielleicht das einzige Rückzugs- und Trainingsgelände für Empathen, wo sie keinen Dauerschmerz am Anblick der Geschehnisse erleiden müssen. Kann ich auch weiterhin sehr empfehlen. Dazu nehme man einen energetischen Tempel wie mit der MSQ Indara oder Devara – immer wieder so unbeschreiblich schön, dass ich mich dann frage, warum ich eben noch so pessimistisch gestimmt war. 2016 – grundverschiedene Zeitqualitäten liegen so dicht wie noch nie beieinander und noch nie war es leicht und schwierig gleichermaßen, die Wahl selbst zu bestimmen.

Bühnenwechsel? Politisch konsequent wäre es, das Leben selbst zu verbieten. Es ist hoch ansteckend und gehört in eine kleine Box gesperrt. „Zum Glück“ arbeiten die Transhumanisten doch längst daran. So, Zeus, dann lass mal deine Blitze wieder herab fahren, diesmal bitte aber zielgenau, sei also diesmal bitte etwas nüchterner. Hier sind die Zielmarkierungen und da ist dein Gutschein für „Earth v. 30.7“  – erste Reihe. Wir sehen uns dann.
Spaß beiseite. Hier in Werder ist eine Möwe gestorben. Einfach, so, in aller Öffentlichkeit. Unglaublich, ich weiß. Die können neuerdings auch sterben. Und weil das so ist und noch nie passiert ist und es auch sonst zwar genügend aufklärende Fakten zur Massentierhaltung gibt, aber Angst eine starke Triebfeder ist, die das Danken stark erschwert, müssen auch die urgesunden Rassehühner in die Box. Sollte man mit den Entscheidungsträgern vielleicht auch mal so machen. Dummheit ist schließlich auch ansteckend und kann das Leben kosten. Jedenfalls dürfen die armen Hühner dann, sicher  geschützt vor Vernunft, Tageslicht und Bewegungsfreiraum, unglücklich vor sich hin krepeln. Handelsrecht ist doch eine bequeme Sache, zumindest für einige. Wobei, wer weiß, welche Optionen es da gibt?

Wo ich mit meinem Beitrag eigentlich hin will? Mhm. Nirgendwohin? Wir sind noch immer im Kreisverkehr und jede Runde sieht gleich und doch irgendwie anders aus. Gib mir mein Shuttle, ich brauch es wieder voll 3d oder noch besser: „Indianer!…“. Für mich der beste Hollywood-Dreiteiler aller Zeiten.

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Bühnenwechsel! Morgen ist der 1. Advent und 2016 geht seinen letzten Wochen entgegen. Ein Jahr mit Hochs und Tiefs der Extraklasse. Und weil die Black-Friday“-Mails und sonstige Schwemmen zum entspannten und freudevollen Offlineleben einladen und meine Adventsangebote zu Glück schon weitestgehend online sind, gehe ich auch mit zum Weihnachtsmarkt, den freien Möwen zuwinken, mich an den endlosen Momenten voller Freude und Liebe nähren und erfreuen, den Kopf heben und sagen: Ja, alles ist perfekt. Gewissermaßen. Was für ein kosmischer Tripp, ihr hattet nicht zu viel versprochen. Danke.

Macht euch also eine schöne Zeit, erhaltet euch den Humor (auch den schwarzen, jaaa) und schaut auch mal im Shop vorbei :). Euer Christian

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