Author Archives: Anja Gerber

Warum sich nett sein nicht lohnt…

- zuletzt geändert am 15.August 2017

Es geht hier nicht darum, sich wie ein Rüpel zu benehmen, sondern authentisch und fair zu sein und warum es wichtig ist, sich von übergriffigen Menschen abzugrenzen. (Obwohl es Spaß macht, sich auch mal wie ein Rüpel zu benehmen und sich von alten Mustern und Konventionen zu lösen.)

Ihr kennt das sicher auch. Ihr lernt neue Leute kennen (Kollegen, Nachbarn, Bekannte von Freunden, Geschäftspartner, etc.etc.). Erstmal seid Ihr nett, weil nett ist Euch anerzogen worden, und überhaupt, Ihr wollt erstmal einen guten Eindruck hinterlassen. Wer will sich schon als Arschloch (pardon!) outen.

Jaaaa…. Wären da nicht die anderen.

Heißt es doch nicht umsonst: Nett ist langweilig oder doof?!!

Neulich habe ich bei Facebook gelesen „Nur Prinzesschen richten ihr Krönchen, Königinnen ziehen ihr Schwert.“ Da ist was dran. Das ist authentisch.

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Die drei Siebe des Sokrates (im Internet gefunden)

Die drei Siebe des Sokrates

Eines Tages kam einer zu Sokrates und war voller Aufregung.

„He, Sokrates, hast du das gehört, was dein Freund getan hat? Das muss ich dir gleich erzählen.“
„Moment mal“, unterbrach ihn der Weise. „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe?“ fragte der Andere voller Verwunderung.

„Ja, mein Lieber, drei Siebe. Lass sehen, ob das, was du mir zu sagen hast, durch die drei Siebe hindurchgeht.
Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es irgendwo und . . .“

„So, so! Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht als wahr erwiesen ist -, so doch wenigstens gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“

„Aha!“ unterbrach Sokrates. „So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich erregt?“

„Notwendig nun gerade nicht …“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir das erzählen willst, weder erwiesenermaßen wahr, noch gut, noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!“

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Interessanter Gruß vom Universum

- zuletzt geändert am 10.Juli 2017

Ich bekomme seit Jahren einen Newsletter vom Universum, der mich an manchen Tagen zum Lachen bringt, an anderen nicht anspricht und an manchen einen Aha-Effekt hinterlässt.

So wie dieser heute:

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Baumblütenfest 2017

- zuletzt geändert am 28.Mai 2017
Hoher Weg in Werder, Baumblüte 2017

Hoher Weg in Werder, Baumblüte 2017 (Foto: Anja)

Christian hatte mich gebeten, einen kleinen Blogbeitrag zu unserem Besuch des Baumblütenfestes zu schreiben, und dann will ich das auch mal tun, allerdings lungert der Entwurf des Artikels bereits zwei Wochen auf dem Rechner. Hilfe, wie die Zeit vergeht.

Wir wohnen ja nah genug an der Festmeile, so dass wir es nicht ignorieren konnten, und so war es an der Zeit, mein Trauma aus den 90ern abzuarbeiten (Messerstechereien, bereits am Nachmittag haben Leute mit den Mülleimern gesprochen etc.).

Wegen der Baumblüte wollte ich nie nach Werder ziehen, aber da unser Garten hier ist und wir wegen der Bauarbeiten in Potsdam und auf dem Ring nicht mehr so ewig lang unterwegs sein wollten, hatten wir uns schon vor 3 Jahren überlegt, endlich umzuziehen. Nach jahrelang erfolgloser Wohnungssuche in Potsdam-West, wo jeder hin will, weil das auch trendy wie Prenzlauer Berg ist, hatten wir dann letzten Sommer ja ganz schnell eine Nische gefunden, aber das Schicksal führte uns nach … Werder! Wir fühlen uns hier sehr wohl, und die sogenannten Soft Skills sind alle übererfüllt, aber nun ist Mai. Präventiv hatte ich die ganze Woche Urlaub genommen, denn wer weiß, wie das mit dem Nachtschlaf ist.

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Neues Jahr mit Hindernissen

- zuletzt geändert am 22.Januar 2017

Nachdem Christian Anfang Januar die glatte Kellertreppe hinteruntergestürzt war und sich das Sprunggelenk gebrochen hat, waren die letzten Wochen in jeder Hinsicht für uns recht herausfordernd, lehrreich aber auch ein wenig in den Hintern tretend. :) Fazit: Sich ärgern bringt nichts außer noch mehr Chaos, die Schultern sind doch breiter als man denkt, es gibt viel Gutes am Gesundheitssystem, es ist voll in Ordnung, um Hilfe zu bitten, es ist wichtig, nie den Humor zu verlieren und vor allem dankar zu sein für alles, was man hat und vieles nicht mehr also so selbstverständlich anzusehen.

Da hat 2017 doch gleich mal starke Lektionen auf mehreren Ebenen für uns… Die Einigkeit mit sich selbst, das Annehmen der dunklen Teile, die so gern von der Gesellschaft abgelehnt werden, die Versöhnung, das Überdenschattenspringen…. Wie geht man damit um, wenn auf einmal alles Kopf steht, einer auf Hilfe angewiesen ist, der sonst immer hilft und selbst nicht gerne fragt, und der andere sich nicht mehr verstecken kann und aktiv werden muss. Lässt man sich vom Chaos beirren oder bleibt man ruhig? Da treten auch die großen weltweiten Ereignisse in den Hintergrund, wenn im eigenen Zuhause eine Krisensituation ist. Dabei ist die natürlich recht klein im Vergleich zum globalen Geschehen, nichtsdestotrotz fühlt sie sich aber groß an. Aber aus jeder persönlichen Krise erwächst eine Chance zum Lernen und für Veränderungen, die einem gut tun.

Hoffentlich hat Euer neues Jahr entspannter begonnen.
Liebe Grüße Anja

 

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Neujahrswünsche

- zuletzt geändert am 31.Dezember 2016

Ich habe heute im Internet diese schöne Geschichte gelesen, die ich sehr gern hier auch teile. Mit dieser Geschichte wünsche ich allen Lesern ein schönes neues Jahr voller Wunder und Freude… Lassen wir die gefühlte Dunkelheit hinter uns und freuen uns auf das Morgen. Keiner weiß nämlich wirklich, was kommt ;).

Der schwarze Punkt

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:

„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

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Nebliger Adventsgruß aus Werder

Heute, zum 2. Advent, haben sich Herbst und Winter getroffen und die Stadt am Nachmittag in Nebel gehüllt.

Ich finde Nebel ja sehr magisch und möchte Euch ein paar schöne Bilder aus unserer neuen Heimat zeigen.

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Nebel
Nebel
Die Bockwindmühle
Bäume im Nebel
Möwe im Nebel
Die Havel im Nebel
Nebel in Werder
Nebel in Werder
Nebel in Werder
Die Havel im Nebel
Der Marktplatz im Nebel
Die Havel im Nebel
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Ein kleiner süßer Filmgruß zum Wochenende

Ich habe über Facebook diesen Link zu diesem Pixar-Kurzfilm über Piper, einer kleinen Möwe, entdeckt… Eine Herzbotschaft zum Nichtaufgeben, wenns schwierig wird…

Viel Spaß beim Angucken. :)

Pixar’s New Short Film ‘Piper’ Is The Most Adorable Thing Ever And You Can Watch It For FREE

 

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Ein kleiner Wochenendgruß

Auch wenn die Morgen noch so schön kalt und frostig sind, singen die Vögel schon lautstark vom Frühling und bauen eifrig ihre Nester. Auch die ersten Blüten sind schon zu sehen, in der Abendsonne sehen sie besonders schön aus.

Schönes Wochenende, es wird Zeit für die ersten Gartenpläne… :)

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Wintergrüße aus Potsdam

- zuletzt geändert am 25.Juni 2017

Bevor der Frühling kommt, den man schon spüren kann, da die Tage immer länger und heller werden, die ersten Krokusse blühen und dieser bestimmte Geruch in der Luft liegt, möchte ich noch ein paar Winterbilder von mir teilen, die ich aufgenommen habe, als es hier geschneit hatte. Viel Freude beim Ansehen und ein schönes Wochenende.
Anja

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Das Licht in mir

- zuletzt geändert am 30.Januar 2015

Ich bin sicherlich nicht alleine mit der Feststellung, dass momentan alles gefühlt zäh und dunkel ist und die Menschen um einen herum mit Samthandschuhen angefasst werden müssen, sonst explodieren sie. Momentan ist zwar Merkurrücklauf, aber der kann das nicht alleine verursachen, denn da gehts zwar auch um Kommunikation, aber das geht drüber hinaus.

Gestern beim Abendbrot fiel es mir dann auch wieder ein, dass ich seit Monaten nicht mehr dankbar war, dass ich keine echte Freude mehr spüre, dafür aber dieses „Ich will mehr, ich kriege nicht genug, mir steht mehr zu“. Gerade vor allem mehr Sonne, mehr Freude, mehr Ruhe, mehr Geld, und überhaupt, wo ist unser Häuschen im Grünen. Aber nix da. Da kann ich mich hinstellen und trampeln wie ich will. Augen zu und durch? Hm, auch nicht so richtig gut, es plackt und zwackt mich  an allen Ecken und Enden. Außerdem fühle ich mich unter Druck gesetzt, alles nervt, ich will es weg haben. Ich kann diese grauen Regenwolken nicht mehr sehen.

Da hilft momentan nur eines: Besonnenheit, Geduld, aber auch Herzarbeit… In einer Internet-Gruppe habe ich nach etwas klagenden Beitrag den Hinweis bekommen, mich auf das zu fokussieren, was mir gut tut, was für mich einen guten Tag ausmacht. Also da gibts doch einiges… Continue reading →

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Frohe Weihnachten

- zuletzt geändert am 24.Dezember 2014

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern unseres Blog eine wunderschöne, magische, besinnliche, festliche Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2015.

Auch wenn die Tage derzeit eher turbulent sind, was sich auch im Wetter spiegelt, wir uns gerade von alten Riten und Bräuchen lösen, sollten wir dennoch nicht vergessen, auch an diesen dunklen Tagen Lichter anzuzünden und diese fröhlich, festlich und friedvoll zu begehen. Frieden beginnt immer zuerst in einem selbst.

Alles Liebe und eine schöne Zeit
wünschen Anja & Christian

Weihnachtsbaum, Lichter, Lichterglanz, Weihnachten

Potsdam im Advent, Foto: Anja Gerber

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Die Magie des Regens

- zuletzt geändert am 21.September 2014

Ich habe nicht gedacht, dass Regentropfen so schön sein können, und dass an Regentagen so viel Magie zu bestaunen ist, aber seht selbst… :)

 

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In Kürze ein kleiner Sonntagsgruß

… aus unserem lieben Garten, die Sonne lacht, es blüht, die Vögel trällern, die Libellen machen Liebe, die Käferkinder krabbeln umher, und wir kommen mal vom Alltag runter…. :)

 

Teichrose

Foto: Anja Gerber – Teichrose im Garten

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Frühe Frühlingsgrüße aus unserem Garten

- zuletzt geändert am 25.Juni 2017

Momentan habe ich das Gefühl, dass zwei Jahreszeiten gleichzeitig stattfinden. Zum einen der Winter, aber irgendwie ist der Frühling auch schon da. An manchen Tagen denke ich, dass wir schon Ende März haben. Die ersten Frühblüher sprießen überall. Die gelben Krokusse im Garten sind pünktlich, aber manch anderer zeigt auch schon Frühlingsgefühle. Der Löwenzahn blüht seit Januar (…). Die erste Osterglocke hat eine Blütenkapsel gebildet. In der Stadt blühen die Gänseblümchen den ganzen Winter über. Die Amseln und Meisen singen schon morgens herzallerliebst, und die Knospen der Bäume sind schon sehr dick. Aber doch ist alles sehr verhalten, als ob die Natur auf den hier üblichen Märzschnee wartet. Ich freue mich, denn nach dem letztjährigen sehr langen und sehr dunklen Winter genieße ich diesen umso mehr und freue mich, dass wir den ersten Kaffee im Garten schon im Februar trinken konnten. :) Habt eine schöne, sonnige neue Woche! :)

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Ein kleiner Wintergruß

- zuletzt geändert am 16.März 2014

Endlich ist er, da der Winter. 15°C im Januar sind doch nicht so mein Fall, daher freue ich mich gerade über die knackigen Minusgrade hier. Dieses Mal ist er wieder heller und sooo freundlich. Und weil er so schön ist, lasse ich ein paar Bilder sprechen.

Liebe Grüße und ein schönes Winterwochenende

Anja

Französischer Dom Berlin

Der Gendarmenmarkt in Berlin im Winter

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