Category Archives: Rund um Garten und Selbstversorgung

Der Mai hat es in sich…

- zuletzt geändert am 1.Juni 2018
Honigbiene auf Blüte einer Wildrose

Honigbiene auf Blüte einer Wildrose

… und das sowohl auf individueller Ebene als auch im Wetter. Gleich Anfang Mai ging es nach bereits heftigen Vorwehen, die über Wochen sehr intensive Emotionen mit sich brachten, noch einmal richtig zur Sache, was eigene Themen betrifft. Da waren ungeahnte Baustellen ins Bewusstsein zu rücken, Rückschläge in Erfolge zu verwandeln und alte Verträge entgültig aufzugeben, diesmal ohne auch nur das kleinste Hintertürchen. Baustellen im Umfeld, die 2016 liegen geblieben waren, wurden reaktiviert und neu in Angriff genommen, diesmal ohne zweckfremde Zartheit und ohne Aufschub. Alles oder nichts: du weißt was du willst und lässt es d’rauf ankommen. Der Intuition wird ohne Zweifel vertraut und jede Entscheidung bewusst und zielklar getroffen. Für mich als im Wasserzeichen Krebs geborenes Menschenkind ist das ein langer und harter Weg dahin gewesen. Fazit: Raus mit Idioten aus dem Leben, sie machen nur krank und schließen energetisch kurz. Keine Diskussionen mehr, nur noch Konsequenzen. Karma? Ich bin das Karma. (Huah, kleiner Scherz, obwohl…)

Die Einladung an die Freude

Kaum ist der Schleiher der ungesunden Kompromisse nun quasi weg gebombt, zeigt sich die tiefe, innere Fähigkeit zur bedingungslosen Freude am Da-Sein wiederum auffällig farbenfroh und aspektreich. Jeder Vogel, jeder Schmetterling, jedes aufrichtige Wort und jede Minute mit Freunden verbracht zeigt mir, dass das Leben so viel mehr zu bieten hat als Grabenkämpfe um „Wahrheiten“. Mit Fakten kann ich eh wesentlich besser arbeiten. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Facebook

- zuletzt geändert am 1.Mai 2018

Datenschutz hin und her, ich habe heute für unseren Garten zum Zwecke des Vernetzens und Kennenlernens anderer Gärtner und Erzeuger eine Facebook-Seite eröffnet. 😀

Social Media ist auch ganz praktisch für das schnelle Kontaktieren :)

Hier könnt Ihr die Seite finden und liken. :)

https://www.facebook.com/oase.goldammer/

 

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Frühaussaat – wenn der Gärtner in mir ungeduldig wird

- zuletzt geändert am 17.Februar 2018
Zuchini

Zuchini

Vielleicht geht es dir auch so wie mir. Mich packt es jedes Jahr ab Mitte Januar und es ist kaum noch auszuhalten, bis das Wetter die erste Gartenarbeit zulässt. Gestern habe ich die ersten Bäumchen aus der Baumschule umgesetzt und muss nun witterungsbedingt wieder warten. Bei unserem schweren Boden haben die Pflanzen genügend Zeit einzuwachsen, da kommt der Frost nicht so schnell durch. So habe ich in den Vorjahren (2017 nicht, wegen der OP) oftmals schon im Januar gepflanzt, natürlich immer nur Wildgehölze. Gestern kamen im Anschluss sogar noch russische Apfelbäumchen dran, das machen die schon. Continue reading →

1 Reply

Bitterstoffe – Vitamin B17 – Krebs adè?

- zuletzt geändert am 30.Januar 2018

Brombeeren, schwarze Johannisbeeren, Weintrauben und zig Gemüse enthalten es, das Amygdalin oder Vitamin B17. das zu den sog. Bitterstoffen gezählt wird.

Obwohl es also bei Zugang zu natürlichen Rohkostquellen da keinen Mangel geben kann, werden die Kerne der Hunza-Aprikose nach wie vor regelrecht mystifiziert. Der Grund: Dass die Menschen im Namen gebenden Hunza-Tal ein hohes Alter erreichen, habe allein mit den Aprikosen zu tun. Vielleicht ist dem so, vielleicht ist es auch nur die halbe Wahrheit.
Ich halte es so: Eine naturverbundene Lebensweise bei wenig Siedlungsdichte, dazu gutes Wasser und eine ausgewogene Ernährung sind gute Grundlagen für ein Leben ohne Mangelerkrankungen inklusive Krebs. Es gibt immer ein Summenspiel, kein einziges Naturprodukt kann das Rennen allein entscheiden.

Die Aprikosen schmecken übrigens sehr lecker, so viel kann ich dazu sagen. Und Wildaprikosenkerne schmecken generell deutlich bitterer als die von „Edelsorten“. Leider kommen auch viele Wildaprikosen mit dem Klima hier nicht so gut wie erhofft zurecht, da suche noch weiter nach Sorten, um sie praktisch zu testen.

Zurück zu Wein, Brombeere und schwarzer Johannisbeere: Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Bittere Aprikosenkerne, Blausäure – gesund oder giftig?

- zuletzt geändert am 25.März 2018
Wildaprikosenkerne vom Kopp-Verlag

Wildaprikosenkerne

Wildaprikosen haben Kerne, die viele Vitalstoffe in hoher Menge enthalten. Wildaprikosen verschiedener Sorten und Regionen ziehe ich auf unserem Landsitz den „Edelsorten“ in der Menge aus verschiedenen Gründen vor, auch wenn ich letztere Sorte für Sorte weiter durch teste:

– zäher, gesünder, wuchsfreudiger und krisenfester
– höherer Anteil an Vitalstoffen, in der Frucht wie im Kern
– alle sind Sämlinge, beste Anpassung an unseren Standort
– sie strahlen einfach eine wunderbare Energie aus, mehr als die „Edelsorten“

Wildaprikosenkerne oder Bittere Aprikosenkerne (wie auch Mandelkerne, Apfelkerne und andere Obstkerne) enthalten neben vielen Vitalstoffen auch Amygdalin, auch Vitamin B17 oder Laetril genannt. Dieses wiederum enthält unter anderem Cyanid (eine Blausäureverbindung), welches für sich genommen, also isoliert, bekanntermaßen als sehr giftig gilt. Doch das Amygdalin gilt erfahrungsgemäß auch als Krebszellenkiller. Wer hat nun Recht, die Massenmedien oder die alternative Berichterstattung, oder beide? Anders gefragt: Was genau passiert eigentlich, kommt das Amygdalin aus den bitteren Aprikosenkernen oder Wildaprikosenkernen in Kontakt mit gesunden Körperzellen beziehungsweise Krebszellen? Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Aprikosen aus Kern ziehen – lohnt es sich?

- zuletzt geändert am 4.Dezember 2017
Aprikose in der Blüte (Foto: Anja)

Aprikose in der Blüte (Foto: Anja)

Die Idee, Obst wie Pfirsich oder Aprikose selbst aus Kernen zu ziehen, liegt auf der Hand und macht auch Spaß. Weniger lustig ist es, wenn Jahre später das Ergebnis eher bescheiden ausfällt, die Walnuss etwa kleine, ziemlich bittere Nüsse mit harter Schale hervorbringt, der Pfirsich kleinere Früchte hat, die spät im September reifen (wenn das Wetter es noch zulässt) oder die Anfälligkeit für Krankheiten hoch ist.

Somit kommt die Frage aufkommt: Aprikosen aus Kern ziehen – lohnt es sich oder muss ich veredeln? Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Mückenschutz – Pflanze mit hoher Wirkung: Storchschnabel

- zuletzt geändert am 16.Juni 2017

Sommerzeit, Zeit für Mücken – von wegen Frau Merkel sei ein Problem (und die Dame guckt auch immer so blutleer, mhm). Mit dem warmen Wetter, an Gewässern und an feuchteren Tagen ganz besonders kommt die Stechmücke so richtig in Fahrt und macht aus so manchem Naturliebhaber eine gequälte Seele. Vor allem als Nichtraucher ist man der Gearschte, denn auf Tabakgeruch und/oder Nikotin (Nervengift) stehen die Stechmücken natürlich nicht; sie sind zwar biologisch, aber sie sind nicht blöde.1
(Ist schon ein spannendes  Konzept, das mich als Biogärtner daran erinnert, wie uns anfangs die Schnecken aus scheinbar der ganzen Umgebung aufsuchten – „die spritzen nicht, da ist es lecker und gesund, hol die ganze Sippe her!“ – ja, ganz super.)
Zum Glück gibt es auch ohne teure und eventuell nicht unbedenkliche Möglichkeiten, sich vor Mückenstichen zu schützen und ich möchte hier eine aus eigener Erfahrung wirksame vorstellen. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Homöopathie im Garten – Schnecken, Ameisen, Blattläuse u.a.

- zuletzt geändert am 5.April 2018

Über die Homöopathie bei Pflanzen und Christiane Mautes fantastisches Buch „Homöopathie bei Pflanzen“ habe ich bereits berichtet und seit einiger Zeit weite ich meine Versuche auch auf „Schädlinge“ wie Blattläuse, Ameisen und Nacktschnecken aus. Continue reading →

3 Replies

Update in Seite: Pflanzenübersicht

Meine grundlegende, friedliche Einstellung zu „Schädlingen“ im Boden, also Maulwurfsgrille, Wühlmaus und Maulwurf, hat sich in der Praxis dank einiger Hilfe – u.a. MSQ Devara – als Segen heraus gestellt. Wenn ich mir überlege, wie viele Probleme und Kosten uns bisher dank der stetig gebauten bzw. gepflegten natürlichen Drainagerohre im Boden erspart blieben, nehme ich doch gern mal einen kleinen Verlust in Kauf. Und seit wir unser Friedensfeld im Garten recht stabil halten können, nehmen die Verluste Jahr und Jahr ab.
Ich bin also sogar über die großen Bodentiere froh, weil wir so keine Staunässe haben, der Boden gut durchlüftet und durchmischt wird. Nur auf den Wegen ist es manchmal unschön, doch man kann nie alles haben.

Bei der Auswahl der Pflanzen geht es nicht nur um die Edelsorte, sondern auch um die pomologische Grundfrage, ob die jeweilige Unterlage unseren Untergrund auch mag… weiter lesen

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Biodynamische Aussaattage – Onlinekalender und Buch

- zuletzt geändert am 13.April 2018
Erntebilder, Oase Goldammer

Erntebilder, Oase Goldammer

Das Gärtnern nach Mond ist recht bekannt, die Wirkung der weiteren planetaren Körper im Sonnensystem dagegen weniger. Wer Demeter als Marke kennt, weiß vielleicht auch, dass dort nach den Prinzipien der Antroposophie nach Rudolf Steiner gearbeitet wird. Kosmische Energie, die auf die Erde über die Planeten einwirkt (hier wird der Mond dazu gezählt), spielt eine entscheidende Rolle, um bestmögliche Ergebnisse im Anbau zu erzielen und dabei unterscheidet man beispielsweise Blütentage, Wurzeltage und Blatttage. Wie die Begriffe schon vermuten, passen jeweils geeignete Aussaattage zu entsprechend einwirkenden  Planeteneinflüssen. So ist Tomate an einem „Fruchttag“ zu sähen, um große Früchte und weniger Blattmasse zu erzielen. Dabei sind die Früchte aber nicht wie beim Einsatz von Kunstdünger und viel Wässerung einfach nur wässrig aufgedunsen und schmecken fade, sondern sind schmackhaft und gesund.

Das alles hat auch seine Grenzen. So bringt der Einsatz von Chemiedünger das System durcheinander und verwässert klare, unterscheidbare Ergebnisse. Also mal ein bisschen Antroposophie geht nicht – wenn schon, dann richtig. Die Natur macht schließlich auch keine halben Sachen.

Das Wochenende ist für die Aussaat aus Zeitgründen meist ideal. Für Tomate, Zuccini, Physalis und Kürbis warte ich jedoch bis Dienstag, denn laut Kalender ist das ein Fruchttag und heute Wurzeltag.

Vorschau: Die Links zu Online-Kalendern für die Aussaattage
Wem wie mir das Arbeiten mit dem Werk „Landwirtschaftlicher Kurs“ von Rudolf Steiner zu aufwändig ist und lieber etwas zum schnellen Nachschlagen hat, dem lege ich das Jahr für Jahr erscheinde Gartenbuch „Aussaattage“ von Maria Thun an’s Herz.
Weiterhin gibt es sehr nützliche Onlinetools, mit den du jederzeit nachsehen kannst:
bunkahle.com – Achtung, auf Nordhalbkugel bzw. siderischen Tierkreis umschalten
biogemuese.com
rhythmofnature.net

Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Pfirsich und Kräuselkrankheit – was man tun kann

- zuletzt geändert am 27.April 2018
Kräuselkrankheit an Tellerpfirsich

Kräuselkrankheit an Tellerpfirsich

Pfirsiche, aber auch die mit ihnen verwandten Nektarinen sowie Aprikosen- und Mandelbäume werden oft durch den Pilz Taphrina deformans befallen, der die Bläschen- oder Kräuselkrankheit verursacht. Rötlich befallene Blätter mit Blasen und Verlust von Blättern und Früchten sowie Schwächung der Pflanze sind die Folge.

Hier eine kleine Liste von möglichen Maßnahmen, um die Kräuselkrankheit beim Pfirsich einzudämmen: Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Test: Pflanzen-Anzucht mit LED-Beleuchtung

- zuletzt geändert am 18.Juli 2017

Durch unseren Umzug haben wir keinen Balkon mehr (der ging einfach nicht abzumontieren, hrr), ein kleines Wermutströpfchen gegenüber der alten Wohnung. Und das kalte Frühjahr zwang mich zusätzlich, eine Indoor-Alternative zu realisieren.

Eigentlich bin ich kein Freund von LED-Beleuchtung; das Licht ist immer noch unnatürlich (sicher perfekt für Knast, Keller und Serien wie „Die Wächter“, ja)  und wer weiß, ob sich nicht wie bei den Sparlampen noch ähnliche Probleme für das Augenlicht heraus stellen, siehe Link unten. Doch die Pflanzen-Anzucht muss ja irgendwie auch bezahlbar bleiben. Leuchtstofflampen wären wirtschaftlich gesehen vielleicht noch besser, doch will ich die Lampen nach der Anzucht generell verwenden.

Ausgesät war vor 4 ein halb Wochen, so liegen heute die Platzierungen (beste zuerst): Continue reading →

2 Replies

Fazit: Spätfrost 2017, Sortenwahl Obst im Garten

- zuletzt geändert am 25.Juni 2017

Der Spätfrost hat mit bis zu -8°C doch hier in Werder und Umgebung (besonders auf der Glindower Platte) unerwartet und heftig rein gehauen. Zum ersten Mal seit Start in 2010 haben wir ziemliche Probleme. Aber wenn ich so von den Bauern lese, sind wir trotz der sehr windigen und kühleren Lage noch gut weg gekommen.

Hier mein kurz gefasstes Fazit: Sorte, Robustheit gegenüber dem Frosteinbruch und Status zur Zeit desselben (Knospen, Austrieb, Blüte). Nach Erstellen des Beitrags mache ich hin und wieder noch Update mit neuesten Beobachtungen (siehe Änderungsdatum). Das aktuelle und letzte Update ist vom 08. Juni. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Sibirischer Hauspaprika: Perfekte Chili für unsere Klimazone

- zuletzt geändert am 27.April 2017

In diesem Beitrag geht es um die Aussaat und Anzucht, Pflege, Ernte und weitere Tipps für die vielleicht beste Chili-Sorte für wilde Gärtner wie uns, den Sibirischen Hauspaprika.

Nun ja, ich blicke nach draußen und es sieht dröge aus. Die Freunde da oben geben sich wieder richtig Mühe und entsprechend hatte ich wieder Beratungstelefonate. Früher hatte durch Chemtrails Kopfschmerzen und Übelkeit, heute trage ich einen MSQ-Anhänger. Früher machte mich der Dreck und die Haarperei deprimiert bis wütend, heute bleibe ich im Urvertrauen. Zwar ist ein „blaues Loch“ bei so einer Suppe nicht zu erwarten, doch die Energie ist insgesamt sehr viel besser als einst. Also Kopf hoch, selbst wenn die Dreck werfen wie fleißigste Bienchen, die stechen sich am Ende nur selbst. Apropos Urvertrauen: Der neue Devara-Anhänger, den wir gerade testen, macht sich wunderbar, es ist ein prima Testtag. Wir sind beide noch gelassener und mit weniger Symptomen als mit dem ohnehin schon sehr guten MSQ-Anhänger (Bergkristall).

Sibirischer Hauspaprika im Garten (Foto: Anja)

…. Sibirischer Hauspaprika im Garten (Foto: Anja)

Aber jetzt kommen wir zu etwas völlig anderem. Nummer eins: Die Chili….

…oder genauer der Sibirische Hauspaprika (Capsicum annuum v.). Denn der hat uns es seit der ersten Aussaat 2015 angetan. Als echte Chili gehört sie für uns einfach in die Küche und damit in den Garten, auf Balkon oder Terrasse. In diesem speziellen Fall kommt die ganzjährige Fensterbank noch dazu.

Die Sorte stammt laut Rühlemanns aus Zentralsibirien (siehe Name) und wird dort auch auf dem Fensterbrett gezogen. Mangels Saatgutindustrie machen die Menschen es dort noch wie es sich gehört: Sie ziehen und vermehren alles selbst und geben die Sorten an Folgegenerationen weiter.
Auch ich sage ja zu Tradition im Saatgut, weshalb ich u.a. im Verein Arche Noah bin. Continue reading →

1 Reply

Heizwert für Holz, Pellets und Kohle, mit Tabelle

- zuletzt geändert am 11.November 2016

Karminzeit. Fotos: Anja

Kalte Jahreszeit = Kaminzeit! Mit dem schlagartigen Temperaturabfall Anfang Oktober wurden meine Heizkünste und mein achtsamer Umgang mit dem Ascheeimer auf die Probe gestellt (hust). Wie schnell sich der Blick auf „Baumunkraut“ und unliebsame Arbeiten wie etwa das Ausreißen unzähliger Eichensämlinge ändern kann, wurde mir angesichts der Stromkosten für die Nachtspeicher schnell klar. Zwar reiße ich die Eichen immer noch oft raus (lieber Deva, verzeih), doch lasse ich im Wildbereich nun weit mehr Jungeichen weiter wachsen, als es erst geplant war und pflanze noch mehr Hainbuchen und Eschen dazu. Letztere beiden wachsen wohl recht schnell und haben einen sehr hohen Heizwert. Mit noch mehr Dankbarkeit schneide ich nun Äste und fälle jüngere Bäume, die zu dicht stehen. Nun teilen ich auf: ein Teil ging in unseren Keller und ein Teil bleibt für Tierverstecke. Jetzt, da der Frost naht, wird noch bereits geschnittenes Material fertig gesägt und dann ist Schluss für dieses Jahr. Es ist Kaminzeit :).

Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Pestizide adè: Das Wunder von Mals

- zuletzt geändert am 27.Oktober 2016

Ein kleines Dorf in Südtirol wehrt sich: In Mals gelang 2014 die europaweit erste erfolgreiche Volksabstimmung gegen den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft – 2377 Malser wollen kein Gift mehr in ihrem Dorf. Der Film „Das Wunder von Mals“ zeigt: Widerstand ist eben doch nicht zwecklos. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Das erste Kartoffelturm – Experiment: durchaus gelungen

- zuletzt geändert am 27.Oktober 2016
Kartoffelturm mit der Sorte "Blauer Schwede" im September

Kartoffelturm mit der Sorte „Blauer Schwede“

Ich weiß nicht wie es euch geht, doch Kartoffeln gehören bei mir einfach zum Gärtnern dazu, auch wenn ich sie recht selten esse. Die Sorte „Blauer Schwede“ ist mein Ding: einfach zu ziehen, gute Ernte, braucht wenig Wasser und ist lagerfähig. Und die Optik!! Wow, ein echter Hingucker ist so eine aufgeschnittene Knolle.

Kartoffeln im normalen Gartenboden waren gleich in den ersten Jahren, als ich noch Stroh und Pferdemist durch meine Wurmfarm schon vor Ort hatte, mit dabei. Doch selbst bei gutem Boden kamen wir selten auf 1 Kilogramm oder mehr pro Stock.

Im Frühjahr inspirierte mich ein Video eines Gärtners, der einen sogenannten Kartoffelturm angelegt hatte und mehrere Kilo aus einem einzigen Turm erntete. „Das isses!“ jubelte ich und machte mich gleich ans Werk. Anja hatte einer unserer Lieblingssorten, die ergiebige wie attraktive Sorte „Blauer Schwede“ besorgt. Dieses Sorte kommt bei uns gut klar und mit etwas Tagetes oder Ringelbumen hat sie kaum bis gar keine Fraßschäden an den Knollen. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Danke für die Fülle, ganz im Einklang mit der Natur

- zuletzt geändert am 23.Oktober 2016

danke, dass du in meinem Leben bist :)

Zwischen all den gerade 2015 und 2016 doch sehr herausfordernden Entwicklungen, Ereignissen und Energien, erschütternden Dekarnationen und auf mich geradezu verhöhnend wirkenden machtpolitischen Bühnenstücken und Wettermanipulationen ist es stets die Dankbarkeit, welche mir nicht nur hilft, aus der Egofalle des „das kotzt mich so an“ wieder in meine Zeitlinie der Lebensfreude und Leichtigkeit zurück zu finden. Auch spiegelt sich eben das auch im Himmel über mir, was immer mehr Leuten so zu gehen scheint.

Während die seit September Nacht für Nacht über die Astralebene wahrgenommenen „Shiftings“ in eine mir wenig liebe Zeitlinie einiges an Geduld und täglicher Routine zur Korrektur erforderten und erfordern, drehe ich diesen Schlüssel der Dankbarkeit und erinnere mich daran, dass absolut nichts auf dieser Welt und darüber hinaus selbstverständlich ist, jeder erlebte Moment ein Geschenk und selbst das, was nicht gefällt dazu gehört. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Certosan Verbissschutz-Mittel: enttäuschendes Fazit

- zuletzt geändert am 22.Oktober 2016

Seit den ersten und viel versprechenden Erfahrungen mit Certosan habe ich kürzlich unsere Pflanzungen begutachtet. Continue reading →

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Verbissschutz und Fegeschutz mit Brombeere

- zuletzt geändert am 23.Oktober 2016
Brombeere, eine wilde Hecke mit kräftigen Dornen

Brombeere, eine wilde Hecke mit kräftigen Dornen

Bäume zu setzen ist mir immer eine Riesenfreude, auch dann, wenn es außerhalb unseres Gartens, im Wildbereich oder in unserer noch recht neuen Streuobstwiese ist. Nach einigen Versuchen mit Certosan und Kaninchendraht bin ich zur Anfangsidee zurück gekehrt, auf die mich Sepp Holzer mit seinem Buch „Permakultur“ vor Jahren schon brachte. Was könnte nachhaltiger sein, als das, was bereits üppig vorhanden ist und bei der jährlichen Pflege sowieso anfällt, gleich sinnvoll einzusetzen? Es geht hier also um einen natürlichen Verbissschutz und Fegeschutz  mit Hilfe der wilden Brombeere, die als ausgewachsene Hecke nicht nur jeden versuchten Dieb fernhält (der gerne Fotos von sich haben will), sondern auch Wildtiere, die gern die Rinde oder ganze Triebe unsere geliebten Pflanzungen weg fressen. Continue reading →

1 Reply

Pflanzen-Homöopathie: Anleitung und erste Ergebnisse

- zuletzt geändert am 27.April 2017

Homöopathie bei Pflanzen, Schnellanleitung Schritt 2: Nun kommt das informierte Wasser in die Gießkanne.

Über die Homöopathie für Pflanzen schrieb ich bereits im Beitrag mit dem Vortrag von Christiane Maute. Hier geht es um eine kleine Anleitung und meine ersten Erfahrungen mit verschiedenen homöopathischen Mitteln im Garten. Continue reading →

1 Reply

Die Evolution der Gewässerheilung: Mutterwasser

- zuletzt geändert am 27.September 2016

Mit der Heilung der Gewässer – Flüsse, Seen und Meere – helfen wir Mutter Erde. Dafür findest du in diesem Beitrag geeignete Hilfsmittel und eine mentale Übung.

Anleitung für das Beschenken von Gewässern mit AHSG und MSQ-Produkten

Grundsätzlich besteht in der Anwendung die Gemeinsamkeit, dass sowohl die AHSG (Modell Vitalharmony) sowie bei den MSQ-Produkten für die Erd- und Gewässerheilung einmal aktiviertes Wasser seine Qualität weiter gibt. Somit kann mit vergleichsweise sehr geringem Budget schon viel für die Natur getan werden.

Der Effekt wird bereits in einem einfachen Wasserglas deutlich; einmal abgefüllt, verbleibt die Qualität sehr lange im Wasser und die übliche Verschlechterung, die durch Geruch und Geschmack nachvollzogen werden kann, tritt oftmals erst nach vielen Tagen ein. Dabei meine ich ein offen stehendes Gefäß. Im geschlossenen und lichtgeschützten Gefäß habe ich Monate stehendes AHSG- und MSQ-Wasser getestet und es für frisch befunden, ganz ohne teures Violettglas als Gefäßstoff. Continue reading →

1 Reply

Im Garten ein Unterschlupf für Igel, Wiesel und Co.

- zuletzt geändert am 25.September 2016
Junger Igel, aufgenommen Mitte September in einem wilderen Teil unseres Gartens

Junger Igel, aufgenommen Mitte September in einem wilderen Teil unseres Gartens

Der Igel ist als Schnecken- und Insektenfresser im Garten äußerst nützlich, wichtiger Teil eines gesunden Biotops und … so schnutig. So vermissten wir ihn seit Anfang an und auch unsere Wildkameras nahmen ihn bisher nie auf. Doch neulich, bei einer Abendinspektion im hinteren, etwas wilderen Teils unseres Obstbaumgartens, direkt hinter einer Briana-Aprikose, saß überraschend ein Jungigel da. Was ich mich gefreut habe! Schnell bat ich den kleinen Freund um etwas Geduld und eilte nach vorn, das Handy holen und die Bilder sind in der Dämmerung nicht so scharf geworden, doch immerhin.

Gestern haben Anja und ich noch einen Unterschlupf und damit hoffentlich ein gutes Igelversteck für den Winter gebaut. Neben den verschiedenen Holzhaufen und Hecken wird dieses hier hoffentlich auch angenommen. In der alten Teichgrube, in der vor allem Bambus und Farne gedeihen, haben wir über Gestrüpp von alten Ästen und Zweigen einige Pfähle und Bretter gelegt, darüber dann ein Regendach aus einem Teil eines Welldachs vom alten Pavillon. Wir hoffen, es wird angenommen. Continue reading →

7 Replies

Braunfäule an Tomaten – ermutigende Feldversuche

- zuletzt geändert am 16.November 2017
Reife Tomaten, Freiland, Stand 2016/08

Reife Tomaten, Freiland 2016/08 (Foto: Anja)

Tomaten sind lecker, gesund und bei und in der Regel leider wenig für das Freiland geeignet. Zu schnell greift die gefürchtete Braunfäule nach Regen auf Blätter und Früchte über und kann so in wenigen Tagen ganze Ernten vernichten.

Feldversuche 2015 und Folgejahre. Spätestens die Septemberregen 2015 gaben in den letzten Jahren den meisten Versuchspflanzen den Rest, selbst bei den Wildtomaten war es bis Mitte Oktober restlos vorbei. Das ist dank energetischer Hilfsmittel wie unsere MSQ Devara schon besser als früher, doch erst ab 2016 sind mir wirklich gute Ergebnisse gelungen, weiterhin ganz ohne konventionelle Spritzmittel. Es geht dabei vorrangig  um die  Pflanzenhomöopathie und den oft diskutierten Kupferdraht, um Tomaten vor der Braunfäule zu schützen. Continue reading →

4 Replies