Darwins Dilemma – Kambrischer Fossilbericht

- zuletzt geändert am 21.Februar 2018
Bakterium mit sog. Geißel, einem perfekten Antriebssystem

Bakterium mit sog. Geißel, einem perfekten Antriebssystem (Quelle: Screenshot vom Video)

Darwin räumte einst selbst, dass, sollte die Archäologie seine These nicht stützen, das ein großes Problem für seine Erklärung für die Entstehung der Arten sein würde. Das  Video „Darwins Dilemma“ zeigt anschaulich, doch bei weitem nicht ausführlich, wie weitreichend die immer noch offenen Fragen für die Evolutionsthese tatsächlich sind.

Bei meinen Recherchen über die letzten Jahre kam ich natürlich nicht am Thema das „intelligenten Designs“ – englisch „intelligent design“ herum und ich muss leider feststellen, dass an vielen realen wie virtuellen Orten der daraus entspringenden These der Kreation von Seiten der Befürworter der Evolutionsthese oftmals sehr unsachlich und leider bisweilen auch mit religiösem Eifer begegnet wird. Dabei haben viele Forscher aus „beiden Lagern“ wertvolles Wissen zusammen getragen und es bringt der Menschheit wenig, wenn nur eine Seite „ihre Wahrheit“ als die rechtmäßige darstellt. Gott will es? Mitnichten. Gott wählt nie nur eine Seite. Besser ist also ein runder Tisch, an dem mit offenem Geist das Thema diskutiert und das Wissen vermehrt wird.

 

Ich selbst, nach der Schulung im DDR-Unterricht ein braver, kleiner Evolutionsgläubiger, fand es immer schon merkwürdig, wie einfache, doch wichtige Fragen ohne Antwort waren, dennoch aber die Schöpfung zur Erklärung der Entstehung des Lebens auf Erden vorweg als altmodisch und falsch verworfen wurde.

Einige Fragen, die sich mir stellten und stellen:

  • Wie kann, bei den behaupteten und kaum fassbar langen Zeiträumen, eine Art Zwischenwesen, das gemäß der Evolutionsthese weder im Zustand davor noch danach ausreichend entwickelt oder an seine Umwelt angepasst sein kann, derart lange umlagert von anderen, optimal angepassten Arten überleben?
  • Wie kann so ein Wesen überhaupt lebensfähig sein, wenn man bedenkt, dass es ohne Kiemen und ohne Lungen leben sollte?
  • Warum gibt es bisher die Beweise für solche Zwischenarten oder Bindeglieder der Evolution („missing links“) ? Die bisher präsentierten wie Quastenflosser oder Archaeopterix sind/waren eigenständige, an ihren Lebensraum angepasste Arten und keine Bindeglieder.
  • Warum werden zugunsten der Evolutionsthese seit Jahrzehnten immer wieder die Zeiträume großzügig „korrigiert“? Ergeben etwa selbst die evolutionär und mikrobiologisch ausgerichteten Forschungen mehr und mehr Zweifel als Beweise, weshalb man einfach „mehr zeit“ braucht für den unfassbaren Zufallstreffer in den Mutationen?
  • Warum sind zufällige Mutationen, die doch als DER Grundstein des evolutionären Prozesses angezeigt werden, meist nachteilig (bis tödlich) für Lebewesen? Damit meine ich Mutationen, die eine Art ihre bautechnische Schablone verlassen lässt, die sie zur Art macht und nicht Veränderungen INNERHALB einer Art, wie es bei Anpassungen z.B. notwendig und sinnvoll ist.
  • Wie kann es sein, dass sowohl im genetischen Code als auch in anderen Bauteilen des Körpers, bei niederen und höheren organischen Lebewesen, alle Teile perfekt aufeinander abgestimmt sind?
    Dem entgegen steht beispielsweise der menschliche Blinddarm. Dem wiederum entgegen steht, dass der Mensch schon lange nicht als nur natürlich angesehen werden kann. Über die Jahrhunderte vergiftete er sich mit Blei, Quecksilber, Aluminium und anderen Giftstoffen. Auch in der Natur führen Vergiftungen durch Schwermetalle zu Mutationen, die naturgemäß weniger überlebensfähig als das Original sind und oftmals nicht einmal eine einzige neue Generation hervorbringen. Denn die Natur duldet solche kranken, an ihre Umwelt angepassten Mutanten nicht.
  • Warum nehmen heute Befürworter des intelligenten Designs die Stellung der damaligen Darwinanhänger ein, werden vom „alten Glauben“ lächerlich gemacht und auch bekämpft? Hier wiederholt sich das Rad der Geschichte.
  • Die per Computersimulation errechnete Wahrscheinlichkeit, dass per Zufall ein funktionierender, genetischer Code in einen neuen mutiert, liegt bei 1: 10hoch74 (bitte mal die Nullen notieren!). Und solch einen extrem unwahrscheinlichen Zufall bräuchte die Evolution sehr schnell, zig mal hintereinander, für eine neue Art die überleben soll! Und soll DAS bitte die Grundlage für die Evolutionsthese sein? Da könnte ich einen Haufen Schrott in den Hof legen, komme nächstes Jahr wieder und mein neues Auto ist fertig. Einfach so, kommt vom Evolutionsregen oder so. Klar, das Auto hat keine Eiweißmoleküle und lebt nicht, doch es ist millionenfach einfacher gebaut als lebende Zellen, also hinkt der Vergleich nicht einmal wirklich.
  • Wie ist zu erklären, das im Kambrium nachweislich die Artenvielfalt extrem anstieg, in einem vergleichsweise geringem Zeitraum, und die zu den jeweiligen Arten gehörenden Baumpläne bis heute in den Arten existieren, es keine Arten-Übergänge (evolutionäre Bindeglieder oder „missing links“) zwischen ihnen gibt? Sagt die Evolutionsthese nicht das genaue Gegenteil aus, lange Zeiträume und die Anzahl der Arten von unten nach oben organisiert, also von wenigen, niederen Stämmen zu langsam mehr und mehr höheren? Dazu müssen, eben bedingt durch diesen Weg des Lebens, auch die Zwischenstufen existiert haben, welche nach so vielen fossilen Funde, auch nachweisbar sein MÜSSEN. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, es wurden zwar unzählige fossile Funde gemacht, darunter war jedoch kein einziges, zweifelsfreies Bindeglied. Und die neuen Arten im Kambrium kamen mit dem zeitlichen Maßstab der Evolution gesehen praktisch an nur einem Tag und waren sofort perfekt an ihre Umgebung angepasst, also von oben nach unten ins Leben gebracht (man könnte auch sagen: erschaffen, nicht biblisch gemeint). genauso so erschaffen Menschen Bauwerke, Maschinen u.s.w. – es gibt einen Plan (feinstofflich) und der wird in die Welt, ins materielle umgesetzt, MANIFESTIERT.
  • Warum wird eine nach wie vor nicht bewiesene These als wissenschaftliche Realität vorgegaukelt, schon im Schulunterricht?

 

Es gibt bei dem Thema viel mehr, das ich nicht weiß als das, worüber ich mir sicher bin. Doch das habe ich gelernt: Wenn man eine These nicht beweisen kann, ist und bleibt es eine These und sie als faktisch bewiesen darzustellen ist Betrug. Und es genügt ein einziger, zweifelsfreier Gegenbeweis, um eine These als falsch zu erkennen. Darwin wusste das und es wäre schön, wenn sich all die Evolutionsbefürworter oder Neo-Darwinisten daran erinnern würden.

Das alles genügt freilich nicht, um den Schöpfungsprozess zu beweisen, wie er uns in der gängigen Bibel dargelegt wird. Das Stichwort dabei ist „gängig“. Das ist allerdings ein anderes Thema. Einzig die Erkenntnis, dass es ohne Intelligenz keine Baupläne gibt und die Lebewesen, die wir kennen, alle über Baupläne verfügen, weist auf Ordnung statt Chaos als Quelle des Lebens hin.

Hier geht es jetzt weiter mit einem anschaulichen Film, der nicht den Kreationismus beweisen will. Gegenteilig kommen hier angesprochene Fachleute oftmals aus dem Lager der Evolutionsbiologen. Und auch wenn wir am Ende annehmen dürfen, dass wir um den Begriff des „intelligent design“ nicht mehr herum kommen, bleiben viele Fragen zur Entstehung des Lebens weiterhin offen.

Darwins Dilemma –
Das Geheimnis des Kambrischen Fossilberichts

Dazu passend hier noch ein Trailer zum Film „REVOLUTIONÄR“, in dem  die „Biomaschine“ Geißeltierchen (ein Bakterium) gezeigt wird

 

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