Der Baustellenjob: alles muss weg

- zuletzt geändert am 15.Mai 2016

Etwa Jahre hatte ich das alte Blog im Umzugsmodus gehabt und vor einigen Tagen wurde der letzte Schalter umgelegt. So eine Systemumstellung macht man sicherlich nur einmal im Leben und ich bin sehr froh, dass ich wieder in der aktuellen „Tagesenergie“ angekommen bin. Da wurde richtig Energie frei, die auch dringend an anderen Baustellen gebraucht wird. Eher nebenbei fließt hier die Pfingstenergie und selbst im Shop bin ich gerade weniger im Updatemodus als geplant.

Das gute, alte Steckenpferd „Webdesign“ habe ich gewerblich nun endgültig vom Projektbrett genommen und erfülle mir Stück für Stück den Traum von einer eigenen, kleinen und feinen Baumschule, wo ich in Ruhe an Sorten für windige, exponierte Lagen forschen kann. Zur Tätigkeit als „MSQ Botschafter“ für eine Zeitlinie in Fülle und Frieden passt dies ganz hervorragend.

Gemeiner Flieder in der Blüte (Foto: Anja)

Gemeiner Flieder in der Blüte (Foto: Anja)

Was seit einiger Zeit, immer klarer spürbar seit 2012, dazu begleitend und vorbereitend läuft: alles raus, was unstimmig ist. Erkennen, benennen, harmonisieren oder, wenn das nicht machbar ist, loslassen. Grenzübertretungen waren gerade letztes Jahr ein großes Thema, besonders im Nachbarschaftsumfeld in unserem Garten. Da lief’s gern mal nach dem Motto: reiche den kleinen Finger und flups ist der ganze Arms ausgekugelt. Derzeit bin ich, was Gemeinschaft angeht, so sehr geheilt, dass ich den Rest meines Lebens wohl keinen Arzt mehr brauche, metaphorisch gesehen.

Dabei gibt es durchaus und zum Glück auch im Problemfeld Gartennachbarschaft liebe Menschen, die viel mehr zeigen als stumpfen Egoismus und nutzengebundene, vorgespielte Freundlichkeit und genau das erinnert mich daran, dass es wirklich immer und überall, selbst mitten im unschönen Chaos der Emotionen, Licht am Horizont gibt. Dafür bin ich sehr dankbar und letztlich auch für all die Zweifel und Konflikte, die mich wachsen lassen und dass das daraus gelernte mich hoffentlich ein wenig  weiser macht. Zu viel vorzuleisten, das lernte ich ja schon damals im Tauschring, lädt oftmals eher leider Parasiten als Mitmacher ein und dann muss die unangenehme Parasitenkur her. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende und wer mich nicht mag, hat mich eben nicht verdient. Nur wenn man sagt was man meint, kann man auch meinen, was man sagt. So.

Nun, da gebundene Energie frei wurde und ich innerlich viel sortiere, wird es auch wieder öfter neue Blogbeiträge geben. Dabei fiel mir neulich in den Piwik-Zahlen auf, dass es insgesamt gar kein Verlust ist, bestimmte Themen weniger oder gar nicht mehr an Bord zu haben. Man muss sich ja auch nicht um alles in der Welt kümmern. Kein Schiff der Welt kann in jeden Hafen gleichzeitig laufen und wir Menschen sind unten denen, die nur so aussehen, trotz Terror von allein Seiten sicherlich zahlreich genug für eine gute Chance auf einen erlebbaren Wandel hin zu Fülle und Frieden.

Macht euch schöne Pfingsten und liebe Grüße, euer Christian

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