Energievampire, Geschenke des Universums und Verantwortung

- zuletzt geändert am 14.Dezember 2014
Wasserrad in Saarmund, März 2013 (Foto: Anja Gerber)

Foto: Anja Gerber

Transformation August 2012 – das Universum sprach damals: Es sollte werden bald sehr heiter, doch fehlen da Sprossen auf der Leiter. Dann wurde es immer dunkler. Wenn du in einen Abgrund stürzt, kannst du ruhig versuchen zu fliegen. Es ist dann auch das Fliegen, welches wir lernen, welches eine Leiter unnötig macht. Doch Kräfte wirkten und wirken, welche das nicht so schön finden und dem enger werdenden Käfig noch den letzten Goldanstrich nehmen, was die Spreu schneller vom Weizen trennen dürfte. Wer verstehen will, der schaue nicht und sehe! Sie geben noch nicht auf. Bis Donnerstag sah es in meinem Stimmungsfeld, dies seit Wochen weitestgehend hin nehmend, dann etwa so aus, gefühlt seit… Januar? Nach auf mich also endlos wirkenden merkurrücklauf-symptomatischen Wochen mit Dämonenüberhang – Atlantis erwache – und einem steilen Energieanstieg seit gestern, kommt auch bei mir wieder mehr Klarheit über wichtige Lektionen im eigenen Leben und auf dem Seelenweg.

Jesus sagt: ‚Entscheide dich‘ ist eines meiner Lieblingszitate aus dem Film „Königreich der Himmel“. Lebensenergie, ein Geschenk des Universums, ebenso Wille und Absicht erzeugen gerichtete Kraft. Sie kann befreien und zu Wachstum führen, oder unterwerfen und zu Stillstand führen. Hier kommt die Bereitschaft ins Spiel, Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen (oder abzulehnen), welche aus den eigenen Entscheidungen entstehen.

Wenn du einem Mann einen Fisch gibst, ernährst du ihn einen Tag. Wenn du ihm das Fischen beibringst, ernährst du ihn sein ganzes Leben. Chinesisches Sprichwort

Eine wichtige Lektion für mich war es – eigentlich schon mein halbes Leben lang, meine Hilfsbereitschaft zu hinterfragen und in neue Zusammenhänge zu stellen. Wie oft geriet ich an „hilfebedürftige Menschen“, welchen ich bereitwillig meine Hilfe anbot und dabei meist erst dann Unstimmigkeiten erkannte, wenn ich tief im (fremden) Schlammassel steckte. „Ent-Täuschung“ spielte dabei auch mal eine Rolle, mit den Jahren jedoch immer weniger. Die Frage blieb: Warum ?
Dabei zeigte und zeigt mein Körper mir umgehend an, wenn ein Mensch oder ein Prozess mir nicht gut tut. Nur war ich ein nicht so guter Zuhörer und noch weniger guter Entscheider, wusste die Zeichen meines Körper nur allzu gut umzudeuten oder gleich zu ignorieren. Nicht leicht fiel es mir, „nein!“ zu sagen und darauf zu vertrauen, dass das Universum JEDEM Menschen alles gibt, was er für seinen Weg braucht.

Bis vor kurzem dachte ich, die Lektion hätte ich längst gelernt. Doch jede Zwiebel hat viele Schichten.

Nun habe ich zum zweiten Mal einen Menschen, der mir eigentlich nahe stehen sollte, aus meinem Kreis „Familie“ verbannt und in die Schublade „Verwandtschaft“ gepackt. Gesunde Nähe wird wieder praktiziert. Und ich habe das dringende Gefühl, dass sich das in diesem Leben nicht mehr ändern wird. Zum Glück ist noch jemand erwacht, der nun wieder zu Kräften kommt, um den ich mir keine Sorgen mehr machen werde.
Zum Ausgenutztwerden gehören immer zwei, so wie zum Unterdrücktwerden immer zwei gehören. Und anders kann ein Mensch polar vielleicht auch nicht lernen. Nur denke ich, es braucht für mich keinen Schmerz zum Lernen mehr, seit ich mich für die Weisheit geöffnet habe. Darum wohl war die Lektion auch so wichtig: alte (nicht mehr gebrauchte) Muster wollten restlos transformiert werden. Ein letzter Rest und gut? Abwarten.

Wo ist die künftige Heimat derer, die nicht aufwachen wollen,
die sich der Transformation verweigern ?

Die Frage beschäftigt auch mich immer wieder. Rennen herum wie Bioroboter, bekommen nix mehr mit – rennen vor die Autos, rennen einen beinahe um, haben offenbar keine Lust mehr am Leben. Was wollen die hier noch, frage ich mich. Das Leben pulsiert, ist voller Möglichkeiten, Gaja bietet umso mehr, je mehr man sich den Mysterien öffnet. Gefühlt kann es so für mich nicht weiter gehen. Die eine oder die andere Art „Mensch“ wird weichen müssen, ihren passenden Spielplatz erhalten, fernab den „anderen“, die sie ohnehin nicht mehr verstehen, sogar nicht mehr SEHEN. Eichen-Aura sei dank, man kann es lenken. Wer bleibt und wer geht, das ist für mich noch unklar. Vermutungen oder Channelings Dritter gebe ich mich nicht hin; ich kommuniziere direkt. Die Antwort lautete bisher: „noch nicht entschieden“. Na toll. Habe ich mich an diese Inkarnation doch so gewöhnt. Und Gaja bekommen wohlmöglich die Vollhorste? Nö, ich manifestiere weiter für die schönere Version.
Aber was tun bis dahin jene, die sich nicht dafür entscheiden haben, mit der Transformation zu gehen? Ich meine, außer selbstmordsüchtig durch die Gegend zu taumeln. Erst einmal versuchen sie einen bei jeder Gelegenheit, in niedrigere Schwingungen zu ziehen. Ein Augenkontakt, ein Anruf, eine EMail kann genügen. Das kann durch Resonanzen eigener Themen begünstigt sein, wie Schuld oder Angst, oder dadurch, dass man durch vermeintlich nicht vorhandene Alternativen im Geschäftsleben sein Handeln „zum Wohle des Ganzen“ gegen eigene Interessen ausrichtet. Früher oder später fällt einem das auf die Füße. Gern wird es auch mit provozierender Kritik versucht, aggressiv und herablassend, das Motto lautet: Du bist so scheiße, du schreibst nur Müll, los reagiere auf mich… spiel mit mir!. Denn der Vampir braucht ja Kontakt, damit er saugen kann – und MEINE ERLAUBNIS. Nix da, die Tür bleibt zu, „Kriech doch einfach wieder unter deinen Stein“ passt schon.
Effektivster Schutz ist für mich also (innerer) Abstand, null Identifiktation mit deren Themen. Die Zeit des Händchenhaltens geht zu Ende. Das Erwachen kann heute JEDER gratis abonnieren – wer nicht will hat eben schon. Auch und gerade bei negativen Wesensheiten (eingeschlossen jene, welche Menschen zu Energievampiren machen können) gilt: Lasse sie nicht herein; es kostet viel Kraft sie wieder los zu werden. Vorbeugung ist eben besser als Heilung.

Hilfe geschieht nur durch das Universum (Gott, großer Geist…). Das Zulassen der Hilfe ist ein Schlüssel, der durch die Kraft der Entscheidung gedreht wird: Sie heißt „Verantwortung übernehmen WOLLEN“.

Kann man anderen Menschen mit null Bock auf Selbstverantwortung überhaupt helfen ? Vielleicht, jeder Weg ist einzigartig, und Hilfe zu verweigern kann das Beste sein, um einem Suchenden auf die Beine zu helfen. Wer keine Stütze bekommt, erkennt wohlmöglich, dass er sie nie wirklich brauchte. Und auch wenn jetzt der eine oder andere Leser empört die Augen rollt (oder besser: die Opferrolle in ihm): Auch HartzIV gehört für mich weitgehend in diese Kategorie. Was wird da geheult, nur wenig Ideen und noch weniger Initiative geschieht. Wenn nur jeder zehnte mit HartzIV eine Stunde pro Woche etwas für die Gemeinschaft täte, wie viel besser wäre es um diese Besatzungszone (uupsi, ich meinte „Deutschland“) bestellt! Stattdessen wird jede Menge an Energie in die bequemere Opferrolle gegeben, in Beschwerden und ins Sich-gehen-Lassen.

Wie oft habe ich erlebt, dass Menschen die nach Hilfe rufen, gar keine Hilfe wollen, sondern nur Aufmerksamkeit – das Ego füttern. Schau, wie ich leide, ich bin so wichtig, dass das Universum mich so bestraft! Oder, auch eine echt goile Nummer: „Auch du, Brutus!?“ – immer noch der beste Gossenschlager. Und sie tun wirklich ALLES, damit das Szenario auch eintrifft, welches sie einem dann anlasten. Der Verräter ruft: „Verrat!“, der Dieb „haltet ihn!“, und der Esobüppl: Hilf mir, ich will schließlich aufsteigen! Absurdistan kennt keine Grenzen.
Und sie tun unentwegt sich und ihrem Umfeld weh, darin baden sie. Das sind auch genau die Typen, die behaupten, sie hätten nicht das Geld, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Man solle ihnen gefälligst etwas schenken. Wie könne man es wagen, für gute Produkte auch noch gutes Geld zu verlangen?! Ich mag es nicht mehr hören, und ich muss es auch nicht mehr. Denn das ist vorbei. Willkommen in einer neuen Freiheit.

Mir passierte es einmal, da ließ ich jemanden an mir energetisch herumfummeln, ohne dass ich dies groß hinterfragte. Weil dieser Jemand sagte ja immer, was er alles wahrnehmen könne und dass die geistige Welt so tolle Sachen mit ihm machen würde. Das Ergebnis war für mich desaströs aber sehr lehrreich – danke, dieser Reifegrad bringt wirklich Klarheit, wenn er auch nicht vor Sarkamus schützt.
Na jedenfalls, solche Aktionen wie „mach mir mal die Chakren auf“ oder „mach mal die Besetzung weg“ lassen wir mal besser bleiben. Denn wo nicht nach dem „warum“ gefragt wird, steht die Wiederholung schon vor der Tür.

Für mich steht fest: Lass sie leiden, wenn sie das Leid kreieren. Das brauchte ich auch auf meinem Weg, es gehört einfach dazu. Nichtstun kann mehr sein als „Hilfe“. Echte Hilfe fördert immer Erkenntnis und Selbsthilfe und bedingt die Mitarbeit des Suchenden. Sich dem Willen des Mit-Leidens zu unterwerfen – Mitleid zu zelebrieren, das geht nach unten los (energetisch). „Hilf dir selbst“ kommt nicht von ungefähr; jeder Mensch hat alles was er braucht von Gott dazu erhalten. Und wenn es der einfache Ruf ans Universum ist: „Schicke mir Hilfe!“. Sie kommt, garantiert, doch oft aus unerwarteter Richtung oder mit unglaublicher Kraft (die einem geliebte Wertesysteme um die Ohren haut) und einem potentiellen Schöpfer würdig. Nur wird sie oft ignoriert. Auch hier kann die Wiederholung wahre Wunder wirken.

Winterlinge im Schnee

Foto: Anja Gerber

Noch etwas: Das großartige, wunderbare Geschenk der Lebensenergie, welches das Universum mir anvertraut, gehört sicher verantwortungsbewusst eingesetzt. Damit meine ich NICHT, es Energievampiren hinterherzuschmeißen oder sonstwie irgend jemanden den Allerwertesten hinterher zu tragen. Vielleicht gehört es nicht einmal in dieses Blog. Ich werde es erkennen.

„Winter is coming“ – trifft auf jeden Fall immer noch zu. Je länger der Winter, desto mehr hält es das Universum vielleicht für angebracht, die den Kelten so wertvolle Zeit der inneren Einkehr, den Blick zur „schwarzen Sonne“ (die innere Sonne) zu vertiefen und esoterisch das zu sehen, was nur ohne Ablenkung gesehen werden kann.

Liebe unter Willen? Wie sonst. Willenlos kann Liebe nicht gedeihen. Es ist die Kraft die mir anvertraut ist. Und so spiele ich, mit unendlichen Kräften in endlichen Mustern und staune über den Weg, den meine Füße gehen. Oder auch über meine Finger auf den Tasten, denn schreiben wollte ich doch eigentlich etwas über die Gewässerheilung. Nun denn… eine schöne Zeit dir.

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