Evolutionslehre oder Schöpfungslehre, Zufall oder Intelligenz?

- zuletzt geändert am 9.Januar 2016

„Sie sind veränderlich“ hieß das erste Buch über die Entstehung von Arten, welches der Darwin’schen Evolutionslehre folgte und das vor vielen Jahren wissbegierig las. Erst Jahre später las ich in einer Bibel über die Schöpfungslehre. Die von vielen Menschen an das Universum oder Leben gestellte Frage nach dem „Warum sind wir hier?“ war und ist auch für mich ebenfalls sehr bedeutsam. Die Frage kennt mehrere Antworten und heute kann die kombinierte Kraft aus überliefertem Wissen und moderner Forschung eines mit Sicherheit sagen: Darwin ist nicht der Schlusspunkt und wer an die Evolutionslehre glaubt, für den gilt: „Da musst du aber kräftig glauben, Meister!“ (Riddick in Pitch Black). Rollentausch von Wissenschaft und Religion? Sicher nicht; Darwin musste auch einiges vorweg annehmen (glauben) und hoffte ja, dass die Archäologie Beweise liefern würde. Doch die Archäologie tat das nicht, sogar im Gegenteil.

Wenn Darwin in heutiger Zeit lebte, mit den uns heute zur Verfügung stehenden Instrumenten, wenn er ein Geißeltierchen selbst gesehen hätte, er hätte wohl keine Minute an die „natürliche Selektion“ als alleinigen Motor der Weiterentwicklung auf Erden verschwendet. Darwinisten können keine glaubhafte Antwort auf die Frage liefern, woher in der Zeit der „Kambrium-Explosion“ aus evolutionärer Sicht viel zu kurzen Zeitspanne so viele neue Arten entstanden. Warum die Arten mit der Zeit abnahmen und nicht zunahmen. So wissen wir eines mit sokratis’scher Sicherheit: Wir wissen, was wir nicht wissen.

Missing Links? Fehlanzeige! Umdenken, Änderungen im Lehrplan? Wir warten. Es ist dasselbe wie damals mit der Bibel, nur die Rollen sind vertauscht.
Wer hat Recht? Dawrin selbst war sich am Ende seiner Tage gar nicht mehr so sicher, ob seine These überhaupt noch aufrechterhalten werden könne. Ich las sogar irgendwo einmal, er habe sie in den letzten Jahren seines Leben (in Teilen?) widerufen.

Wir wollen wissen, woher wir kommen, wie das Leben auf Erden entstand, ja wie das Universum selbst entstand. Aus sich selbst heraus – das scheidet aus, will man einen Ursprung zwischen dem Nichts und der Existenz haben. Denn wie „Leben nur durch Leben“ entsteht und wir bis heute kein anderes Szenario in der Praxis gesehen haben, so brauchen wir zeitlich vor dem Leben ja einen Macher desselben, wenn wir annehmen wollen, dass es vor dem Leben solches eben nicht gab. Paradox? Nur für den, der blind bleiben will.

Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm, um es zu begreifen. Jostein Gaarder

Kann Gott einen Gedanken erschaffen, den er nicht versteht? Weil Gott eben alles ist und ebenso nichts ist, je nach der Schicht, die man freizulegen bereit ist, ist das möglich. Dabei gibt es dafür sogar einen Wissensschatz, der – ausgerechnet seit dem Darwin’schen Irrtum – zumindest im Westen weitgehend gemieden wird. Ich meine natürlich die UR-Version und nicht die Verblödungsversionen, die in wohl jedem dritten US-Streifen im Motell auf dem Nachttisch liegt.

Die Idee der natürlichen Selektion bringt den größten Fehler bereits selbst mit. Denn laut dieser Idee kann nichts bewahrt werden, was im ihrem Sinne nicht gut genug ist. Ein Frosch ohne Lunge ist nicht gut genug, ebenso wenig ein Vogel mit Schuppen und gefüllten Knochen – und all das ist notwendig auf dem Schritt vom einen zum nächsten Schritt „auf dem Weg zum Besseren“. Es muss jedoch, damit ein Lebewesen auch „gut genug“ ist oder wenigstens überleben kann, in all seinen Organen, Nerven, Zellen und so weiter komplex und vollständig funktionierend sein. Genau das kann und darf nicht sein, schreibt Darwin vor. Und während die Zeiträume seit damals mangels Beweisen großzügig hier und dort um weitere Jahrmillionen erweitert wurden, verliert eben dadurch der gedankliche Kern der Evolutionslehre für mich ihre ganze Glaubwürdigkeit. Es ist so, als würde man kräftig ausatmen und dann auf eine bessere Lunge warten – das dauert dann ein paar Tage. Und wenn die Neue fertig ist… uups. Was für ein toller Trick.

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Evolution oder Schöpfung, oder eine dritte Alternative?

„Nach der Bibel fordert der Gründer der christlichen Religion, Jesus Christus, seine Nachfolger auf, Lehren nach ihren Früchten zu beurteilen (Matthäus 7,16-18). Welche Resultate [= Früchte] haben die Evolutionslehre und der Schöpfungsglaube hervorgebracht? Christen müssen zugeben, dass Machthaber den einfachen Glauben von Millionen Menschen für ihre Zwecke missbrauchten. Evolutionisten räumen ein, dass im Dritten Reich der darwinsche Gedanke die Ermordung von Behinderten und Millionen anderer Menschen aufgrund ihrer Rassenzugehörigkeit als Untermenschen rechtfertigen sollte. Ist das Prinzip vom Überleben der Lebenstüchtigsten nicht eine Säule der Theorie von Charles Darwin?“ http://www.gutenachrichten.org/BROSCH/ev.htm

Die Geschichte zeigt uns deutlich, dass jeder Glaube allein noch nicht potentiell gefährlich ist; man kann schließlich glauben was und so leben wie man will und dabei jedem Mitmenschen das Recht einräumen, sein Leben seinem Galuben gemäß zu gestalten. Es geht bei den beiden Beispielen aus der Geschichte primär um den Machtanspruch, DAS EINZIG RICHTIGE zu glauben und diesen „Glauben an den eigenen wahren Glauben“ als Kernargument einzusetzen, den vertretenen Glauben Anderen aufzuzwingen oder sie aus der Welt zu verstoßen. Ob es sich dabei nun um römische, fränkische, britische, amerikanische oder deutsche „Herrenmenschen“ handelt, scheint mir gleich zu sein; „Es ist der Geist der Eroberung.“ Und der kennt keine ethnischen oder geografischen Grenzen. Die Absicht, das eigene Recht über Andere zu stellen, hat jedenfalls stets eine freudlose Welt mit im Gepäck.

Eine brauchbare Alternative sollte vielleicht gar nicht im Recht auf Wahrheit beruhen, denn letztere ist in ihrer Ausprägung so flüchtig wie der Wind, der über das Meer des Bewusstseins streift. Vielleicht gilt es ja, das bereits Gewählte selbst anhand der Resultate ihrer Anwendung zu prüfen und bei wenig Eignung für das Gemeinwohl zu verwerfen; faule Äpfel gehören nicht auf den Teller.

Gern erinnere ich mich daran, dass wir als Teil der Welt die Welt im Ganzen niemals verstehen können, ja nicht verstehen dürfen. Denn dann wäre jeder Weg schon gegangen und jede Antwort schon vor der Frage gefunden. Welchen Sinn hätte dann noch das, was wir Leben nennen? Welche Überraschungen gäbe es, welche Freude? Als Reisender der Zwischenbereiche, des Nichts, der magischen UR-Sprung-Zone vor dem ersten Knall, des Ortes des Nicht-Wollens kann man dort seinen Platz haben. Wer ist dazu bereit, Welten zu erschaffen…

Ich schraube mal zurück. Mir genügt es jetzt und hier, anzuerkennen, was mir als logisch und heilsam erscheint und was mir niemand beibringen muss: Jemand hat die Welt erschaffen und ich bin darin ein Mitspieler. Ob ich das Deck schrubbe oder am Ruder stehe, den Kurs angebe oder lieber schwimmen gehe, das sind die Fragen, die mich jetzt beschäftigen, und das WARUM. Bis zu Tag X prüfe ich dann gern auch das, was am ausgemachtesten erscheint und wende mich nun dieser Dokumentation zu. Viel Freude beim Anschauen!

Eine Dokumentation über die Probleme der Darwinschen These und das (alte) neue Wissen, dass es einen Schöpfer hinter den Kulissen des Lebens geben MUSS:

Es gibt dazu viel weitere Dokumentationen. Meines Wissens nach hat es von denen bis heute keine in die Klassenzimmer oder die 20Uhr-Nachrichten geschafft. Wie aufgeklärt wir doch heute immer noch sind. Luther 2.0, wo bist du?

Zitate (Liste übernommen von www.dasgeheimnis.de/web/evolution.htm)

„Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen …“
Albert Einstein, Physiker (1879-1955)

„Indem Gott rechnet und seine Gedanken ausführt, entsteht die Welt …“
Gottfried Wilhelm Leibniz, Mathematiker (1646-1716)

„Astronomie treiben heißt, die Gedanken Gottes nachlesen!“
Johannes Kepler, Mathematiker und Astronom (1571-1630)

„Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der göttlichen Weisheit geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebäudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters geführt werden!“
Nikolaus Kopernikus, Mathematiker und Astronom (1473-1543)

„Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.“
Issak Newton, Mathematiker und Astronom (1643-1727)

„Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es uns eine unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten.“
Karl Friedrich Gauß, Mathematiker, Physiker und Astronom (1777-1855)

„Die Versuchung, im Universum Design zu erkennen, eine Manifestation subtiler Ästhetik und mathematischer Anordung, ist überwältigend. Ich glaube, es gibt ‚etwas hinter allem‘, und ich habe den Verdacht, die meisten Physiker denken genauso.“
Paul C. W. Davies, Physiker (*1946)

„Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus unbelebter Materie Leben entwickelt hat, beträgt eins zu einer Zahl mit 40.000 Nullen. … Diese ist groß genug, um Darwin und die ganze Evolutionstheorie unter sich zu begraben.“
„Diese Eigenschaften laufen wie ein roter Faden durch die natürliche Welt, scheinbar durch glückliche Zufälle eingewebt. Doch es gibt so viele eigenartige, lebenswichtige Zufälle, dass eine Erklärung notwendig erscheint. … Ein Superhirn hat sich in Physik, Chemie und Biologie ausgespielt.“
„Es war ein echter Schock. Von Anfang an ist mir in meiner Ausbildung regelrecht eingetrichtert worden, Wissenschaft sei mit jeglicher Form geplanter Schöpfung unvereinbar. Diese Sicht musste ich aufgeben, so schmerzvoll es auch war. … Als Wissenschaftler hatten wir gehofft, diesen Schluss irgendwie vermeiden zu können, aber es war unmöglich.“
Sir Fred Hoyle, Astronom und Mathematiker (1915-2001)

„Die Astronomie weist uns auf ein einzigartigen Ereignis hin: ein Universum, das aus dem Nichts geschaffen wurde und sorgfältig ausbalanciert worden ist, um genau die für das Leben erforderlichen Bedingungen herzustellen. Einmal abgesehen von einem absurd unwahrscheinlichen Zufall, scheinen die Beobachtungen der modernen Wissenschaft auf einen zugrunde liegenden, man könnte sagen, übernatürlichen Plan hinzudeuten.“
Arno Penzias, Physiker und Astronom (*1933)

„Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT !“
Max Planck, Physiker (1858-1947)

In diesem Kontext möchte ich auf das Dilemma des Matrialismus im Hinblick auf feinstoffliche Erscheinungen verweisen. Blindheit schlägt eben seltsame Wurzeln und der Satz: „Weißt du nicht, mein Sohn, mit wie viel Dummheit die Welt regiert wird?“ gilt bis heute.

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  1. […] hinterfrage nur, was daraus an Legenden entstand – so, wie ich beispielsweise auch die Evolututionslehre hinterfrage. Ich teilte ihr jedenfalls mit, dass mein Herz mir sagt, wo ich wann was kommentiere und dass mein […]

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