Na, wo bleibt sie denn, die große Transformation?

- zuletzt geändert am 15.November 2015
Miss Piggy aus der Muppet Show fliegt

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Die Welt als Muppet Show, die große Transformation oder der esoterische Weg zur Befreiung vom Fremdbewusstsein? Aktuelles Fazit meines Weges und Vorschläge.

Still ist es geworden um so manche Macher und Macherinnen der Transformationsstimmung mit ihren rosarot durchtränkten Rundmails und FB-Bekanntmachungen. Andere trommeln weiter ihre Werbung für putzige Königreiche oder halbnütze Bücher in schlechtem Deutsch in die Welt. Anfangs, na so bis 2012/2013 (der ganz spezielle lange Winter), mochte ich den zahlreichen Beiträgen ‚ala „Es wird schlimmer, bevor es besser wird“ oder „hier ist das Rezept für den Ultrageilmanifestationszirkus“ noch einiges abzugewinnen. Nun, der kluge Wurm weiß auch, dass eine Falle nur erkannt werden will und bekommt Zähne. Nach einem weiteren und weiteren Jahresverlauf, wie er sich bisher zeigt, finde ich mich seit dem allerdings wieder bestätigt: Der Wandel ist ebenso spontan wie fließend und voller Abgründe. Das Aufwärts ist stets nur einen Wimpernschlag vom Abwärts entfernt. Große „Energiewellen“ sind perfekte Einklinkgelegenheiten  für die großen Hacker. Merken tut das scheinbar kaum jemand, weil es ja so toll ist dabei zu sein – ach, der Gruppendruck.. Wahre Spiritualität geschieht still und ebenso kraftvoll. Sie geht nur die  Beteiligten etwas an und wird nicht angekündigt.

Diese einfache wie heilsame Erkenntnis – nun nicht so neu – verdanke ich ebenso sehr direkten Erfahrungen – im Übel wie im Heil, meiner Wahrnehmung in der „Gesellschaft“ und ebenso der Kommunikation mit Mutter Erde, dem Universum und meiner inneren Stimme („hohes Selbst“). Denn über die Fragen meiner Zeit – wie zur politischen Lage in der bundesdeutschen Kolonie, zur Gentechnologie, Nanofasern und Impfungen oder einfach der passenden Musik im Autobahnstau –  deutlich hinaus, entwickelt sich meine Innenschau als Spiegel der Möglichkeiten in der Welt da draußen recht bescheiden. Prinzipumkehr ist das Mittel des Wahl (siehe: Der esoterische Weg).
Also was haben wir: Verstärkte kosmische Strahlung, verstärkte (mögliche) Bewusstseinssprünge  – hier sage ich gern auch einfach: Spontanabwurf unnützer Muster, wunderschöne Erlebnisse mit Wesen in der Natur und ebenfalls verstärkt wahrnehmbar ist der Wahn in der Welt. Und quasi als armes Bündel liegt neben diesem Geschehen eine gefühlte Masse von menschenähnlichen Wesen, die ich lieber als „Wurmwesen in Menschengestalt“ bezeichne, die weder eine Weiterentwicklung noch eine Beteiligung am Weltgeschehen anzustreben scheinen. Im Westen nichts Neues…

Warum ich diesen Beitrag schreibe? Ehrlich, ganz klar ist mir das gerade noch nicht. Der Außenwelt habe ich seit Monaten schon nicht mehr allzu viel zu sagen, was nicht schon tausendfach gesagt wurde. Es geht um das Erschaffen und Beschreiten eines Weges. Es strömen mehr und mehr Details über das Ausmaß des Teuflischen auf Erden an die Oberfläche (hier z.B. zu nennen: Kautz-Vella, Broers). Ehre denen, die den Mut dazu haben! Es sollte dann allerdings nicht beim Erkennen des Monströsen bleiben, denn lustig ist das nicht gerade.

Und an genau diesem Punkt erinnere ich mich gern an wichtige Werkzeuge, die uns wollenden Menschenwesen zur Befreiung von Fremdbeeinflussung zur Wahl stehen. Erinnert hat mich daran ein lustiges Frettchen, welches neulich am Teich herum hüpfte und mir zeigte, wie wichtig die Unermesslichkeit des Augenblicks ist. Die Zeitqualität der Götter muss das sein, ein ganzes Leben in einem Moment der Hingabe zu einem tiefen Empfinden – dabei ganz leicht und unbeschwert, voller Freude am So-Sein und ohne Wunsch nach Anders-Sein. Schau, das bin ich, ist das nicht wundervoll? Nur, wer ist denn da im „Ich“ und wer fragt das überhaupt?

In den Büchern von Carlos Castaneda geht es mehrfach um die „kontrollierte Torheit“, und gepaart mit der Herz-Intuition-Verstand-Dreieinigkeit ergeben sich hier Möglichkeiten, die zumindest theoretisch unglaubliche Wege eröffnen können. Doch das allein genügt in keiner Weise, und dieser große Makel wird nur allzu oft verschwiegen. Darum gibt es nach wie vor unzählige Workshops und Kongresse. Wirkliche Veränderung würde diese allesamt überflüssig machen. Auch hier erschafft sich ein Markt, der erhalten werden will – will?
(An dieser Stelle sage ich, weil an manchen Tagen die Trolle nur so hereinbrechen: Ich gebe gern meinen Onlineshop auf, wenn er nicht mehr in der Welt gebraucht wird – das wäre doch ein Grund zum Feiern. Doch noch ist die Welt nicht über den Abhang, eine Wende zum Guten global absolut möglich. Bis zum für mich sichtbaren „point of no return“ – so oder so – ist dieser Weg sinnvoll für mich.)

Die wahre Kunst und wohl wichtigste Methode, etwas zu tun, ohne das Geringste zu tun, findet außerhalb gewohnter Muster und Modelle statt. Denn da, wo übliche Interpretationsversuche keinen Ansatz finden können, dort, wo das Bekannte ins Unbekannte schwindet und Grenzen nicht mehr zu erkennen sind, liegen neue Wege zu einem Ort, der nur dann erreichbar ist, wenn ein weiterer Aspekt hinzu kommt.

Die (kollektive) Entität, welche uns ihr Ego als Kontrollmittel mittels Identifikationsfalle leiht und auch die scheinbar so unterschiedlichen Modelle für „unsere Gesellschaft“ als unsere Erfindung tarnt, ist stets darauf bedacht, uns vorhersehbar und damit optimal kontrollierbar zu machen. Das geht am einfachsten mit der Fixierung auf die unteren Chakren (Überleben, Sex, Angst -> erzeuge Mangel, teile und herrsche) und dem Ablenken oder Bremsen von höheren Qualitäten (Herz, Kreation, Klarheit, Gottverbundenheit). Dazu braucht es noch passende soziale Strukturen (Überwachung, Geldflusskontrolle, Hamsterradgesellschaft, kaum übersehbare Darstellung von Sex, Gewalt und damit Abstumpfung und Mitgefühllosigkeit). Aber der eigentliche Faustschlag ist die Schuld. Mit ihr kann die zwar mit uns realisierte, aber durchaus nicht durch uns gewollte Entwicklung mit erlogenen Ursachen und Motiven eingekleidet als Waffe gegen uns gerichtet werden, damit auch die letzten Wahrheitssucher vom „eigenen Volk“ gemaßregelt werden. Doch auch dieses Kartenhaus wackelt gewaltig und derzeit haben die ach so großen Herren der Welt mehr Schiss vor ein paar Tausend, als sie je Atomraketen bauen lassen könnten. Und sie tun, was sie dann immer tun: Sie beschleunigen ihr Programm und zeigen ihre hässlische Fratze sogar denen, die sie gar nicht sehen wollen.

Tja, das können wir aber auch.

Daraus leiten sich brauchbare Werkzeuge für mich direkt ab:
– Entfaltung der höheren Chakren, Aktivierung der Herzkraft als Anker, Ur-Vertrauen
– Erkennen der natürlichen Fülle in mir selbst, Entfaltung von Dankbarkeit
– Lustigste Unberechenbarkeit und Tabubruch oder „kontrollierte Torheit“

Also das macht genau drei Aspekte, die ich als nützlich sehe: Humor, Herzkraft und Unberechenbarkeit. Zumindest innerlich brauche ich dafür die Bereitschaft, die „Welt“ los zulassen. Fehlt jedoch immer noch der wichtigste Schlüssel für dieses dreiteilige Schloss.

Und nun ist mir auch klar, warum dieser Beitrag hier stehen will. Es geht ja nicht mehr um den recht offensichtlichen Wahnsinn in der Welt. Es geht auch nicht um die Gefahr, Atlantis 2.0 (oder 3000.0?) zu entfesseln und nochmal als Steine kauender Höhlenfurz zu starten. Es geht nicht um die Ontrophobie, welche die Angst vor der Inkarnation aus der Erkenntnis heraus beschreibt, dass die Rückkehr in diesen Schlund gar nichts mit einer freien Wahl zu tun hat – zumindest innerhalb einer für mich erkennbaren Bühne.

Es geht mir um das Nutzen dessen, was jetzt und hier möglich ist. Das Ausfüllen des Moments. Das Akzeptieren, dass, auch wenn scheinbar neue Klarheit über die globale Situation ein unbedingtes und sofortiges Handels erzwingt, nicht unbedingt gleich etwas getan werden muss. Denn es muss erst einmal weiter losgelassen werden. Es darf vergnügt und nackt herum gequiekt werden. Ernsthaftigkeit und Verrücktheit sind keine Widersacher, sondern zwei Seiten der selben Münze. Nischenaktivität und „unter dem Radar“ ist die größte Sorge der selbst ernannten Eigentümer der Erde. Ein einziger Mann oder eine einzige Frau, die sie nicht steuern können, macht ihnen mindestens so viel Angst wie der Doktor den Daleks und garantiert mehr als hundert Aufklärungssender.

Wobei ich nun beim Schlüssel bin: Verhindere den inneren Kurzschluss. Meide jede Resonanz, die dich entladen wird. Dazu gehören neben den üblichen Quellen auch – nein vor allem! – Aufklärungsthemen. Beobachte nur, sei aber nicht Teil der Bühne. Ich weiß, alles alter Kaffee und so. Doch es bleibt aktuell. Meide neues Karma. Meide Identifikation, zur Not schließt das auch das Familiensystem ein. Es geht nicht ohne Tabubruch, wenn Tabus die Freiheit blockieren.

Speichere deine Energie und sei vorbereitet auf das Unbekannte. Dort bist du zu Hause…

… , aber jetzt kommen wir zu etwas völlig anderem.

 

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