Von der Qualität des Kaufens, Tauschens und Schenkens

- zuletzt geändert am 8.Januar 2016

Schenken, Tauschen, Kaufen – drei Felder unterschiedlicher Energie. Ich teste durch Körpergeste und innere Bilder diese qualitativ verschiedenen Felder und berichte darüber.

Inspiriert durch ein neuliches Gespräch habe ich mir die drei „Felder“ des Schenkes, Tauschens und Kaufens durch körperliche Wahrnehmung miteinander verglichen. Es fällt mir sofort auf, dass die Reihenfolge (nach unten nimmt die Qualität ab) der Sympathie so aussieht:

  1. Schenken
  2. Tauschen
  3. Kaufen


Platz 1 – Schenken
Meine beiden Arme sind mehr oder weniger weit nach vorn geöffnet, mit nach vorn gestrecken, offenen, gebenden Händen. Meine beiden Handflächen zeigen schräg nach oben. Dazu fühlt es sich in meinem Herzen warm, leicht und fröhlich an. Meine Gedanken sind licht und frei. Meine Verbindung zum Urvertrauen ist stark. Ich empfinde mich als Teil einer unbegrenzten, schönen Welt. Für mein imaginäres Gegenüber empfinde ich natürliche Verbundenheit und Freude.
„Danke für das Annehmen meines Geschenks, danke dass ich dir eine Freude machen darf.“
Werde ich beschenkt, fühlt es sch fast genauso an, mit viel Dankbarkeit. Die Geste ist dieselbe.

Platz 2 – Tauschen / Zinsfreies Regiogeld
Mein linker (gebende Arm) ist nach vorn gestreckt, die linke Hand nach vorn gestreckt und nach oben halb offen. Mein rechter (nehmender) Arm ist gebeugt, die rechte Hand zeigt nach oben, auch halb offen. Beide Hände bilden durch leicht gebogene Finger einen „Korb“. In meinem Herzen fühlt es sich etwas kühler an als beim Schenken. Meine Gedanken sind konzentrierter – hier geht es ja um einen Handel – bekomme ich genug? Ist das fair? Meine Verbindung zum Urvertrauen macht meinen Gedanken etwas Platz. Ich empfinde mich als Teil einer gerechten, aber begrenzten Welt. Für mein imaginäres Gegenüber empfinde ich faire Partner-Energie, etwas Freude.
„Danke für einen gerechten Handel.“

Kaufen mit Zinsgeld (Euro…)
Meine beiden Arme wollen keine klare Geste erzeugen, verharren vor meiner Brust halboffen. Gedanken kommen hoch wie „darf ich?“, „geht das nicht anders?“, dazu unruhige Bilder von Kaufobjekten. Etwas Angst spielt mit, auch genug abzubekommen – geht es nicht billiger? Reicht mein Geld noch? In meinem Herzen fühle ich Enge, unangenehm. Insgesamt fühlt es sich schwerer an, mit etwas beladen, falsch. Für mein imaginäres Gegenüber[nbsp] empfinde ich Distanz.
„Hoffentlich habe ich noch genug.“ – Achtung, Mangel-Denken aktiviert! Das brat mir einer ’nen Storch.

Mir hat man schon einige Male gesagt, ich hätte ein gestörtes Verhältnis zum Geld. Das stimmt definitiv… NICHT. Ich kann ja nichts dafür, die Energie im Zinsgeld zu fühlen, da bin ich einfach nur ehrlich. Es macht mir jedoch nichts aus, damit zu handeln, es zu verschenken oder mit Geld – in Fülle und Freude – etwas zu kaufen uns dann zu genießen oder auch zu verschenken, solange ich mich dafür frei entscheiden darf.
„Das System“ baut auf Druck und Erzeugung von Angst und Mangel auf – ändere ich meine Ansichten darüber, wie ich mit seinen Werkzeugen agiere, ändert sich auch meine Welt. Mal schauen, ob es mir gelingt.

Beitrag kommentieren * Leave a reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *