Warum der esoterische Weg die Gesellschaft nachhaltiger verändert

- zuletzt geändert am 14.Dezember 2014
Sonnenblume

Foto: Anja Gerber

Nachhaltiger als was, fragst du dich vielleicht. Ich meine das genaue Gegenteil von dem, was gerade in der westlichen Welt so typisch ist: der exoterische Weg. Schau dich um, überall versuchen Menschen, durch Veränderungen in den Strukturen das Miteinander zu verändern. Was es bringt, kann man immer wieder bewundern: neue Strukturen brechen wieder in sich zusammen, werden infiltriert oder/und sind gar nicht wirklich neu – weil ihre Konstrukteure in alten Denk- und Fühlstrukturen arbeiten. Absurd geht es auch: wer tatsächlich Erfolg hat, arbeitet angeblich für die „Gegenseite“, ist einer „von denen“ u.s.w. – vielleicht eine Entschuldigung dafür, lieber alles beim alten zu belassen.

Vielleicht gehörst du auch zu jenen Menschen die versuchen, um sich herum Veränderungen durch Aufklärung oder ein inspirierendes, lebendiges Vorbild zu bewirken. Letzteres wird gern als das große Ideal gesehen, doch auch dort frage ich inzwischen stets nach dem „Warum“. Denn interessanterweise verstecken sich hinter vielen Aktionen auch Motive, welche meist auf emotionaler, oder sagen wir karmischer Ebene, ihren (zumindest scheinbaren) Ursprung haben. Anders kann es sein, ja, bei denen, die es einfach tun, um niemanden damit zu beeinflussen (inspirativ oder manipulativ) – weil sie auf ihrem Herzweg sind, wo sie nur sich und Gott brauchen, keine Bestätigung von ihren Mitmenschen. Die mir inzwischen liebste Antwort lautet übrigens „warum nicht?“.

Will ich weniger, habe ich mehr.

Worauf ich hinaus will, ist folgendes. In den letzten Wochen wurde mir sehr deutlich bewusst, dass, je weniger ich in der Welt verändern will (weil ich es annehme wie es ist, weil alles von Gott hier und jetzt genauso richtig gemacht und damit gut ist), desto mehr Energie steht mir für den inneren Wandel zur Verfügung. Und da geht gerade 2012 bei mir so richtig die Post ab, was ich vielleicht gar nicht bemerken würde, würde ich mich „wie gewohnt“ im Außen verzetteln. Auch das ist kosmo-logisch weiterhin erlaubt, wird jedoch zunehmend ineffizienter. Ich sehe es längst auch an Meldungen aus dem Mainstream, wo Lügen immer schneller und öfter ans Licht gelangen. Künstliche Strukturen offenbaren immer besser erkennbar energetische Versorgungsprobleme (Finanzsystem, Subventionen), und so weiter.

Das Interessante am esoterischen Weg ist also, dass, je mehr karmische Verstrickungen ich erkenne und transformiere, umso mehr Energie steht mir dauerhaft zur Verfügung, auch für die äußere Welt. Schon mit ein paar gelösten INNEREN Aufgaben habe ich im Vergleich zu früher viel Energie über, um auch im Außen zu wirken, ohne mich dabei zu verbrauchen. Das ist mal effizient.
Und darum ist für mich der esoterische Weg inzwischen der einzige, der unsere Welt friedlich und nachhaltig verändern kann. Dem inneren folgt der äußere Frieden – ich will niemanden verändern. Es macht dazu mehr Freude und lässt mich andere Menschen in ihren eigenen Welten einfach so sein, wie sie sind – ganz ohne Wertung, ganz ohne Ablehnung und Konflikt und vor allem: angstfrei.
(Wie wichtig dieser Weg für mich war und ist, ist mir bewusst geworden. Und alles vorher musste sein wie es war, damit ich jetzt da bin wo ich bin. Vielleicht zu viel für den Verstand, doch nicht für das Herz. Denn das Herz weiß was echte Logik ist, Kosmo-Logik, welche weit mehr zu vermitteln vermag als die stark begrenzte Verstandes-Logik, welche im Vergleich geradezu kindlich wirkt.)

Beobachte genau. Hat jemand „die absolute Wahrheit“ zu verkünden, will immer wieder mit seinen Ansichten Mitmenschen bekehren, ist das Ego, sind alte karmische Verstrickungen am Werk. Da nehme ich mich nicht aus. Es ist jetzt, so glaube ich, sehr wichtg, zu unterscheiden: Kommt eine Botschaft über das Herz (Liebe) oder über das Ego (Angst). Fühle hinein. Fühlst du dich beim Betrachten oder Zuhören freier, weiter, oder eher enger, kleiner? Weite bedeutet Freiheit und Liebe, Enge bedeutet Angst und Manipulation. Du darfst unterscheiden und wählen. Und je mehr du aus alten Mustern befreit bist, desto leichter fällt dir das.

In der Verantwortung für die gegenwärtige Situation stehen wir alle

Nicht das System ist das Problem, sondern die Vorstellung davon, es wäre ein falsches System. Denn letztlich spiegelt ein System immer nur den Bewusstseinsgrad seiner Mitspieler wider. Sicher, wir wurden und werden manipuliert, was uns allen auch immer bewusster gemacht wird. Doch es ist schon ein großer Unterschied zu WISSEN, dass da eine Falle nicht, nicht wahr? Und eine große Freiheit erkennen zu dürfen, nicht nur Mitspieler, sondern Schöpfer des Spiels zu sein – das meine ich durchaus auch rückblickend und mit Verantwortung. Denn in der Verantwortung für die gegenwärtige Situation stehen wir alle. Das anzunehmen ist ein wesentlicher Schritt zur Befreiung (siehe Ho’oponopono, Video ganz unten). Spielen wir als Schöpfer, nehmen wir das Ruder in die Hand! Das braucht genug ENERGIE. Und mit einer intakten, inneren energetischen Verbindung „nach oben“ fließt mehr als genug Energie.

Der beste Blocker für diese Verbindung ist Angst. Der beste Verstärker ist hingegen die Liebe. Der Wandel geschieht nicht durch Demonstrationen, Petitionen, Strukturaufbau oder Edelmetallkauf oder die Aufforderung an Mitmenschen, etwas bestimmtes zu tun oder nicht zu tun. Der Wandel geschieht im inneren Dialog mit Gott, oder wenn du so willst, mit der eigenen Seele, den geistigen Führern, mit dem Universum. Wenn da Kommunikation ist, bestimmt das Herz den Weg. Und gerade jetzt, in dieser Zeit, ist das Herz der einzige Vermittler kosmischer Wahrheit, der klar sieht. Bist du mit dir selbst in Frieden und Liebe einig, strahltst du aus deinem Herzen so stark, dass deine Mitmenschen dich nicht mehr übersehen können. So entsteht wahre Inspiration, habe ich für mich erkannt.

Aus Ängsten wie „die Welt geht unter“, „die Bienen sterben aus“, „die Meere schwappen“ über etc., ist in mir eine Liebe geworden, die soviel Kraft und Vertrauen schenkt, dass ich meinen Raum, mein Leben, damit vollkommen ausfüllen kann. Und wo Liebe den Raum füllt, kann Angst den Platz nicht einnehmen. So einfach ist das, wie alle bedeutenden Wahrheiten im Kosmos ganz einfach sind. Löse deine Grenzen auf, werde grenzenlos, und du wirst deine Form selbst bestimmen können.

Vielleicht magst du diese Bilder aus dem wunderbaren Film „The Fountain“, besonders ab 5:08min.

Ho’oponopono – Heile dich selbst und heile die Welt

3 Replies

3 replies on “Warum der esoterische Weg die Gesellschaft nachhaltiger verändert”

  1. Tesla sagt:

    Ich danke Ihnen für diesen Artikel. Dieser ist wirklich aufschlussreich und er zeigt auf, dass man mit etwas Vertrauen in die Spiritualität ein besseres Leben führen kann.

  2. Christian sagt:

    Esoterik kann das Leben in vielen Richtungen bereichern. Teslaplatten zum Beispiel, sind vielseitig anwendbar und sehr energetisierend.

  3. […] Warum der esoterische Weg die Gesellschaft nachhaltiger verändert […]

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